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Vor Europawahl

Kretschmer mahnt vor übertriebenen Zielsetzungen in Sachen Europa

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, vor dem neuen Wahlplakat der sächsischen CDU für die Europawahl.

Dresden.Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai vor übertriebenen Zielsetzungen gewarnt. „Es braucht jetzt Realismus und keine Utopien“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag in Dresden. „Wir müssen gemeinsam für ein Europa der Vernunft arbeiten.“ Die EU sei nach den Erweiterungen und durch Krisen aus der Spur geraten, das müsse behoben werden. „Europäisch lösen, was Nationalstaaten alleine nicht können, den Mitgliedsstaaten lassen, was sie besser machen können, und den Regionen die Freiheit geben, die sie für das Wohl der Menschen vor Ort brauchen.“

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Bei den anstehenden Wahlen gehe es um Ziele und Visionen für ein gemeinsames Europa unter dem Motto „In Vielfalt geeint“. Wichtig seien grundsätzliche Fragen wie der Schutz der EU-Außengrenzen, eine gemeinsame Haltung für internationalen Handel und den Wettbewerb mit den Internet-Giganten. „Europa muss dort handeln, wo die Mitgliedsstaaten allein zu schwach sind.“ Zukunftsthemen wie die Digitalisierung, die künstliche Intelligenz und die Gesundheitsforschung mit dem Kampf gegen den Krebs seien wichtige Aufgaben für die nächsten Jahre.

dpa

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