Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Zurück in den Lockdown?

Kretschmer: Lockerungen waren ein Fehler

Der sächsische Ministerpräsident räumt ein, die Lockerungen inmitten der Pandemie seien zu voreilig gewesen (Symboldbild).

03.03.2021, Sachsen, Dresden: Michael Kretschmer (CDU), Ministerprsident von Sachsen, spricht bei einer Sondersitzung des Schsischen Landestages zum Corona-Lockdown. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dresden.Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) plädiert dafür, in der Corona-Pandemie wieder stärker auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu hören. Der erste Lockerungsversuch von Bund und Ländern vor zwei Wochen ist seiner Ansicht nach gescheitert. Dieser Versuch sei ein Fehler gewesen und müsse abgebrochen werden, sagte Kretschmer am Dienstagabend bei einer Onlineveranstaltung zur psychischen Gesundheit in der Pandemie.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Politische Entscheidungen beeindruckten das Virus wenig. „Wir müssen möglichst schnell wieder auf einen wissenschaftlichen Weg kommen“, sagte Kretschmer. Es brauche zudem Formen der Sicherheit durch mehr Tests. Erst dann könne weiter geöffnet werden.

Lesen Sie auch:So ausgelastet sind Sachsens Intensivstationen

Kretschmer: Corona-Krise auch für Politik herausfordernd

Auf psychischer Ebene sehe er das Problem, dass die Bevölkerung eine Ohnmacht empfinde, dass staatliche Maßnahmen stattfinden. Was ihn aber auch umtreibe sei, dass Deutschland nach dieser Krise immer noch so stark sein müsse, dass es im internationalen Wettbewerb mithalten kann.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch:Immer mehr Corona-Patienten in Sachsen: Kommt jetzt wieder der harte Lockdown?

„Nach der Krise müssen wir das Erlebte aufarbeiten“, sagte Kretschmer. Die Corona-Krise sei auch für Politikerinnen und Politiker eine sehr herausfordernde Zeit. „Die Vorwürfe sind gigantisch, zum Teil drastisch in der Wortwahl“, sagte der CDU-Politiker. Er sei froh, dass Entscheidungen im Team fallen und dass sich die Politik auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen kann, sagte er zu seiner eigenen psychischen Belastung.

Von epd

Mehr aus Mitteldeutschland

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.