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Corona

Kretschmer kündigt vorgezogene Weihnachtsferien in Sachsen an

Michael Kretschmer (CDU, r.), Ministerpräsident von Sachsen, und Michael Harig (CDU), Landrat Bautzen, stehen vor dem Rathaus im stark von Corona betroffenen Wittichenau. (Archivbild)

Michael Kretschmer (CDU, r.), Ministerpräsident von Sachsen, und Michael Harig (CDU), Landrat Bautzen, stehen vor dem Rathaus im stark von Corona betroffenen Wittichenau. (Archivbild)

Dresden/Berlin. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat vorgezogene Weihnachtsferien für den Freistaat angekündigt. „Ziel ist, dass sie etwas früher beginnen, so ab dem 18. Dezember“, sagte er einen Tag vor den neuen Beratungen der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in Berlin. Das Fest solle mit weniger Personen als sonst, aber als Familienfeier möglich sein.

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In Berlin wurde zwischenzeitlich sogar vom 16. Dezember als letztem Schultag gesprochen. Die Meldung, wonach sich die Länderchefs bereits auf diesen Tag geeinigt hatten, stellte sich jedoch als Falschmeldung heraus. Es handelte sich lediglich um Vorschläge des Bundes für die weiteren Verhandlungen. Kretschmer bestätigte am Abend den 18. Dezember nochmals per Tweet. Eine Einigung wird es voraussichtlich erst am Mittwoch geben.

Angesichts der noch immer zu hohen Infektionszahlen forderte Kretschmer eine Verhaltensänderung. „Jeder hat Verantwortung für sich und seinen Nächsten.“ Man müsse einander im Privaten, im Arbeitsumfeld, aber auch in der Freizeit so begegnen, dass man bei eigener Infektion andere nicht ansteckt. „Das heißt Abstand, Masken, Kontakte vermeiden.“

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Die Situation ist laut Kretschmer ernst, in Deutschland aber für alle beherrschbar. „Es braucht nur einen gewissen Grundkonsens in der Gesellschaft, dass wir Rücksicht nehmen müssen.“ Die Zahl der Infektionen müsse zurückgehen, ansonsten könne die medizinische Versorgung in den schwierigen Wintermonaten nicht garantiert werden. „Es ist ein Virus in der Welt, das auf unsere Bedürfnisse wenig Rücksicht nimmt, oder überhaupt keine. Und wir entscheiden selbst, wie wir durch diese Zeit kommen.“

Von LVZ/dpa

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