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Sachsen

Kindeswohlgefährdung: Jugendämter schalten öfter Familiengerichte ein

Wegen einer Gefährdung des Kindeswohls haben die Jugendämter in Sachsen in 2017 deutlich häufiger die Familiengerichte eingeschaltet als noch im Vorjahr.

Wegen einer Gefährdung des Kindeswohls haben die Jugendämter in Sachsen in 2017 deutlich häufiger die Familiengerichte eingeschaltet als noch im Vorjahr.

Kamenz. Wegen einer Gefährdung des Kindeswohls haben die Jugendämter in Sachsen in 2017 deutlich häufiger die Familiengerichte eingeschaltet als noch im Vorjahr. Das geht aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hervor. Insgesamt wurden 2312 Maßnahmen eingeleitet - das sind 471 mehr als im Vorjahr.

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Beispielsweise ordnete das Gericht eine vollständige Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder an einen Dritten als Vormund in 2017 in 724 Fällen an, in 623 Fällen übertrugen die Richter das Sorgerecht zumindest teilweise.

In 435 Fällen wurde Sorgeberechtigten auferlegt, Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. In 192 Fällen sprachen die Richter Ge- oder Verbote aus - etwa das Gebot, für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen oder das Verbot, Orte aufzusuchen, an denen sich das Kind regelmäßig aufhält.

dpa

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