Teuerung

Inflation in Sachsen bei 1,4 Prozent konstant

Der Mindestlohn schlägt in Sachsen an

Dresden. Die Jahresteuerung in Sachsen liegt im Februar wie schon im Januar voraussichtlich bei 1,4 Prozent. Die Europäische Zentralbank sieht ein stabiles Preisniveau bei Werten knapp unter zwei Prozent. Wie das Statistische Landesamt Kamenz am Donnerstag mitteilte, zeigten sich erste Auswirkungen des höheren Mindestlohnes. So stiegen die Preise für Damenfrisuren um 3,7 Prozent, bei Herren und Kindern waren es 2,8 Prozent. Der Besuch eines Restaurants verteuerte sich um 2,7 Prozent. Die Chemische Reinigung kostete 3,5 Prozent mehr als im Februar 2018, in der Kfz-Werkstatt stiegen die Preise um 2,8 Prozent.

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Nahrungsmittel waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent teuer und hier vor allem Gemüse (12,2 Prozent). Aber auch für Brot und Getreideerzeugnisse (2,2 Prozent) galt es mehr zu bezahlen. Weniger Geld mussten die Verbraucher im Februar im Jahresvergleich zum Beispiel für Pauschalreisen (-3 Prozent) aufbringen. Bezogen auf den Januar dieses Jahres waren Reisen aber um fast elf Prozent teuer. Das führt auch dazu, dass sich der sächsische Verbraucherpreisindex zum Vormonat aller Voraussicht nach um 0,3 Prozent erhöhen wird, hieß es. Endgültig soll der Februar-Wert am 7. März feststehen.

dpa

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