Nach BMW in Leipzig

Globaler Chipmangel: Opel schließt Werk in Eisenach bis Jahresende

Der Autobauer Opel schließt sein Werk in Eisenach wegen Lieferengpässen bei wichtigen Bauteilen von kommender Woche an vorerst bis zum Jahresende.

Der Autobauer Opel schließt sein Werk in Eisenach wegen Lieferengpässen bei wichtigen Bauteilen von kommender Woche an vorerst bis zum Jahresende.

Eisenach. Der Autobauer Opel schließt sein Werk in Eisenach wegen Lieferengpässen bei wichtigen Bauteilen von kommender Woche an vorerst bis zum Jahresende. „Die globale Automobilindustrie befindet sich aufgrund der anhaltenden Pandemie und einem weltweiten Mangel an Halbleitern in einer Ausnahmesituation.

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In dieser anspruchsvollen und unsicheren Lage plant Stellantis, Anpassungen der Produktion vorzunehmen“, begründete ein Sprecher des zum europäischen Großkonzern Stellantis gehörenden Herstellers am Donnerstag den Schritt. Zunächst hatte die „Automobilwoche“ berichtet.

Unklar wann Produktion wiederaufgenommen wird

Betroffen von der vorübergehenden Schließung des Werks in Thüringen sind nach Angaben des Sprechers 1300 Mitarbeiter. „Für die Beschäftigten ist Kurzarbeit vorgesehen, um die Maßnahme sozialverträglich zu gestalten.“ Wie viele Fahrzeuge durch den monatelangen Stillstand nun nicht vom Band rollen werden, lasse sich schwer abschätzen, da die Produktion wegen Lieferengpässen und langen Lieferzeiten ohnehin bereits reduziert gewesen sei.

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Ein konkretes Datum für die Wiederaufnahme der Produktion in dem Werk wollte der Sprecher auf Nachfrage nicht nennen. Anfang 2022 solle die Produktion des SUV Grandland in Eisenach wieder anlaufen, sofern es die Lieferketten erlaubten.

BMW schloss schon Werk in Leipzig

Die gesamte Automobilindustrie hat seit einiger Zeit mit Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern zu kämpfen. Ende August waren bereits die Produktion im BMW-Werk Leipzig sowie bei Volkswagen in Zwickau betroffen. Davor gab es bereits im Juli Engpässe bei der Lieferung von Halbleitern. .

Produktionsschwierigkeiten haben nicht nur die ostdeutschen Automobilhersteller. Unterbrechungen gab es auch bei VW in Wolfsburg und bei Audi in Ingolstadt. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer erklärte anlässlich der BMW-Schließung gegenüber der LVZ, dass Hilfe aus China kommen könnte. Denn das Land baue derzeit mit staatlicher Unterstützung die Fertigung von Halbleitern aus

Von RND/dpa

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