Über 400 Experten diskutieren

Ost-Energieforum in Leipzig ringt um Ausweg aus der Krise

Klassische Strom-Erzeugung mit Kohle oder regenerativ mit Windrädern? Auf dem Ostdeutschen Energieforum (OEF) debattieren in Leipzig Experten und Expertinnen auch über diese drängenden Fragen.

Klassische Strom-Erzeugung mit Kohle oder regenerativ mit Windrädern? Auf dem Ostdeutschen Energieforum (OEF) debattieren in Leipzig Experten und Expertinnen auch über diese drängenden Fragen.

Leipzig. Es ist mittlerweile der elfte Jahrgang, und selten war die Erwartungshaltung so hoch. Mitten in der Energiekrise um dramatisch steigende Strom- und Gaspreise und knapper werdende Ressourcen in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ruft das Ostdeutsche Energieforum (OEF) nach Leipzig. Ab heutigen Mittwoch und Donnerstag (28. und 29. September) trifft sich auf dem Spinnerei-Gelände in Lindenau in der HALLE 14 das Who-is-Who der ostdeutschen Energiebranche.

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Ostdeutsches Energieforum debattiert „katastrophal gestartete Energiewende“

Angemeldet haben sich rund 400 Gäste aus Politik, Energiewirtschaft, Wissenschaft, gesellschaftlichen Verbänden und Mittelstand. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat seine Teilnahme aber kurzfristig wegen aktueller Termine in Berlin abgesagt.

Inhaltlich erwartet wird eine harte Kontroverse um die Folgen der Energiewende. "Ökologische und autarke Energieversorgung für die kleine und mittelständische Wirtschaft ist ein zentrales Anliegen des Forums", sagte Dietrich Enk, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen und Organisator des OEF.

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Es gehe um die Neuaufstellung der vom Staat verursachten „Monopolisierung der Energieversorgung und die katastrophal und ultrabürokratisch gestartete Energiewende“. Dies werde auf dem Forum ein zentraler Punkt der Debatte sein. „Das muss auch kontrovers diskutiert werden“, machte Enk klar. „Und darauf werden wir hoffentlich Antworten finden.“

Anfänge des Forums kurz nach Atomausstieg

Das 2011 in Leipzig gegründete Energie-Forum Ost war eine direkte Reaktion auf den geplanten Ausstieg der Bundesregierung aus der Atomverstromung. Es verstand und versteht sich als eine Art Denkfabrik, die quasi alle relevanten Akteure aus den verschiedenen Bereichen ohne Scheuklappen an einen (Debatten)-Tisch bringt.

Es geht seit Jahrgang 1 vor allem um die Fragen der Energiesicherheit und die Auswirkungen auf den ostdeutschen Mittelstand. Zu den Initiatoren zählten Hartmut Bunsen, Ex-Chef des Unternehmerverbandes Sachsen, und der Leipziger IHK-Chef Wolfgang Topf. Mittlerweile gehört das OEF bundesweit zu den wichtigsten Branchentreffen.

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