Gesundheitsministerium

Deutlicher Anstieg bei Grippefällen in Sachsen

Medikamente und ein Fieberthermometer liegen auf einem Nachttisch.

Medikamente und ein Fieberthermometer liegen auf einem Nachttisch.

Dresden (dpa/sn). Seit Beginn der aktuellen Grippesaison im Oktober sind bis Ende vergangener Woche 1639 Infektionen in Sachsen registriert worden. Nach dem am Freitag veröffentlichten jüngsten Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt ist die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen deutlich angestiegen und liegt über den Vergleichswerten der Jahre vor der Corona-Pandemie. Ursächlich dafür sei weiter die gleichzeitige Zirkulation verschiedener Viren, wobei Influenza- und RSV-Viren dominieren.

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Mit 786 kam fast die Hälfte aller Fälle in der vergangenen Woche dazu, die Zahl der geführten Nachweise erhöhte sich demnach um 179 Prozent gegenüber der Vorwoche. Dabei gab es auch zwei größere Ausbrüche: in einer Grundschule, wo vier Kinder und eine Lehrerin erkrankten, und in einem Seniorenheim mit 24 Betroffenen. Gut ein Viertel aller Erkrankten waren den Angaben zwischen 25 und 49 Jahren alt. Bisher 137 Patienten wurden im Krankenhaus behandelt.

© dpa-infocom, dpa:221202-99-752572/3

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