Ebersbach

Demecan will ab Oktober medizinisches Cannabis in Sachsen anbauen

Dr. Constantin von der Groeben, Jörg Sellmann, Dr. Cornelius Maurer, Dr. Adrian Fischer, v.l., die Geschäftsführer der Firma Demecan, posieren vor dem Firmengebäude. Das Unternehmen plant in der Produktionsstätte bei Meißen den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke.

Dr. Constantin von der Groeben, Jörg Sellmann, Dr. Cornelius Maurer, Dr. Adrian Fischer, v.l., die Geschäftsführer der Firma Demecan, posieren vor dem Firmengebäude. Das Unternehmen plant in der Produktionsstätte bei Meißen den Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke.

Ebersbach. Das Pharmaunternehmen Demecan will im Oktober mit dem Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke in Sachsen beginnen. Anfang 2022 sollen die ersten Produkte ausgeliefert werden, kündigten die Firmenchefs zum Richtfest am Donnerstag an.

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In Ebersbach bei Dresden werden derzeit ein rund 100.000 Quadratmeter großes Industrieareal und ein ehemaliger Schlachthof zu einer Indoor-Produktionsstätte mit Büroflächen und Labor umgebaut. „Wir wollen hier nicht nur hochwertiges, medizinisches Cannabis produzieren, sondern auch weitere Produkte wie etwa Cannabisextrakte entwickeln und die Forschung vorantreiben“, erklärte Adrian Fischer, einer der Geschäftsführer. Die Pflanzen sollen in speziell entwickelten und gesicherten Hallen wachsen. Ziel sei es, Ebersbach zum deutschen Zentrum für medizinisches Cannabis auszubauen.

Ab Herbst sollen hier 1000 Canabispflanzen gezogen werden.

Ab Herbst sollen hier 1000 Canabispflanzen gezogen werden.

Demecan ist eines von drei Unternehmen, denen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte den Cannabisanbau in Deutschland gestattet hat. Laut Bundesinstitut beträgt die erlaubte Anbaumenge 10 400 Kilogramm medizinisches Cannabis, über vier Jahre verteilt. Neben Demecan dürfen auch Aphria RX aus Neumünster sowie das Unternehmen Aurora medizinisches Cannabis anbauen. Seit 2017 können sich Patienten Cannabis für medizinische Zwecke regulär vom Arzt verschreiben lassen.

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Von dpa

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