Ausgerichtet auf Omikron-Variante

Neue Corona-Impfstoffe: Sachsens Apotheken rechnen mit Lieferung in wenigen Tagen

Eine Frau wird mit Corona-Impfstoff geimpft. (Archivfoto)

Eine Frau wird mit Corona-Impfstoff geimpft. (Archivfoto)

Leipzig. In den kommenden Tagen werden die ersten Lieferungen des neuen angepassten Corona-Impfstoffs im Freistaat eintreffen. Wie Kathrin Quellmalz vom Sächsischen Apothekerverband gegenüber der LVZ erklärte, rechnen die Kolleginnen und Kollegen zum Ende dieser, spätestens aber in der kommenden Woche mit der Auslieferung der Vakzine durch den Großhandel. "Die angepassten Corona-Impfstoffe werden dann direkt an die Arztpraxen weitergegeben", so Quellmalz.

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In der Regel sollen Corona-Impfungen künftig bei Hausärztinnen und Hausärzten sowie in Apotheken und Krankenhäusern durchgeführt werden. Eine umfangreiche behördliche Impfstellen-Struktur, mit zahlreichen Anlaufstellen wie noch im vergangenen Jahr, gibt es in diesem Herbst nicht mehr.

Hier können Sie sich in Sachsen gegen Corona impfen lassen:

Allerdings steht in jedem sächsischen Kreis jeweils noch eine staatliche Impfstation zur Verfügung, die vom Deutschen Roten Kreuz verantwortet wird – in Leipzig beispielsweise im Schröderhaus (Neumarkt 29–33), im Landkreis am Bornaer Edeka, in Nordsachsen in der Bäckerstraße in Torgau und in Mittelsachsen im Alten Archiv Frankenberg. Der Sozialverband rechnet unter Umständen mit demnächst sprunghaft steigender Nachfrage und empfiehlt deshalb erneut die Nutzung des Terminbuchungsportals.

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Neue Impfstoffe sind auf Urtyp und Omikron BA.1 ausgerichtet

Am 1. September hatte die Europäische Arzneimittelbehörde die ersten bivalenten Corona-Impfstoffe der Hersteller Biontech und Moderna zugelassen, die sowohl auf das Ursprungsvirus als auch für die Omikron-Variante BA.1 ausgerichtet sind. Noch in der Genehmigungsphase sind derweil weitere Impfstoffe mit Fokussierung auf die Omikron-Variante BA.5. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass auch die auf BA.1 ausgerichteten Impfstoffe einen Vorteil bei Omikron-Infektionen mit dem Typ BA.5 liefern und sehen deshalb keine Notwendigkeit, mit der vierten Impfung noch auf spätere Zulassungen zu warten.

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) beziehen sich derzeit nur auf die bisher verfügbaren Impfstoffe. Der Infektiologe und Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission (Siko) Thomas Grüneberg hatte zuletzt im Interview mit der LVZ eine Impfung mit den angepassten Impfstoffen für alle Erwachsenen empfohlen.

Zum Terminbuchungsportal des DRK: sachsen.impfterminvergabe.de

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