Live-Ticker

Bürgergespräch in Chemnitz - Stimmung aufgeheizt, Demo ruhig

In Chemnitz will Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sich über die Vorfälle und Ausschreitungen vom Sonntag und Montag unterhalten.

In Chemnitz will Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sich über die Vorfälle und Ausschreitungen vom Sonntag und Montag unterhalten.

Leipzig/Dresden. Am Rande des Bürgerdialogs mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in Chemnitz haben sich am Donnerstagabend nach Schätzungen der Polizei etwa 900 Menschen bei einer Protestkundgebung der rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz versammelt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Vier Tage nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen und anschließenden Demonstrationen mit Übergriffen auf Ausländer kam der Ministerpräsident nach Chemnitz und traf im sogenannten "Bürgergespräch" 550 Menschen. Kretschmer, Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) und ein großer Teil des Kabinetts, die komplette SPD-Fraktion sowie der Grünen-Abgeordnete Volkmar Zschocke stellten sich den Fragen und teils wütender Kritik.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Tickaroo GmbH, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Es wird erwartet, dass auch die Tötung des Deutschen zur Sprache kommt. Er war am Sonntag erstochen worden. Tatverdächtig sind ein 22-jähriger Iraker und ein 23 Jahre alter Syrer - einer von ihnen ist laut Staatsanwaltschaft Chemnitz mehrfach vorbestraft. Zwei Tage lang waren anschließend rechte Gruppierungen, gewaltbereite Hooligans und Neonazis durch Chemnitz gezogen. Nun hat die rechtspopulistische Bewegung Pro Chemnitz fast zeitgleich zur Kretschmer-Veranstaltung zu einer Demonstration am Stadion aufgerufen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Polizei sichert beide Veranstaltungen auch mit Hilfe von Einsatzkräften der Bundespolizei sowie Bereitschaftspolizei aus fünf Bundesländern ab. Zuletzt war die Polizei bei den Demonstrationen am vergangenen Montag dafür kritisiert worden, zu wenige Einsatzkräfte vor Ort gehabt zu haben.

joka/nöß (mit dpa)
Ticker: joka/ rh/ wim/ köp

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Spiele entdecken