Naturschutz

Borkenkäfer befällt sächsische Wälder – Bundeswehr hilft

Ein Borkenkäfer krabbelt über einer Fichtenrinde.

Ein Borkenkäfer krabbelt über einer Fichtenrinde.

Dresden. Die Bundeswehr hat in Sachsen mit letzten Vorbereitungen ihres Einsatzes gegen den Borkenkäfer begonnen. Die Soldaten seien seit Dienstagmorgen auf dem Weg zu ihren Einsatzorten in den Wäldern, sagte ein Sprecher des Staatsbetriebs Sachsenforstauf Nachfrage. Der genaue Startzeitpunkt des Einsatzes war zunächst noch unklar.

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Hilfe beim Abtransport von Bäumen

Das Militär soll bei der Aufbereitung und dem Abtransport des von Borkenkäfern geschädigten Holzes in den Wäldern helfen. „Das Schadholz muss so schnell es geht aus dem Wald transportiert werden, um die weitere Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen“, wie Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) zuvor mitgeteilt hatte.

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Am Dienstagnachmittag wollen der Minister und Verantwortliche der Bundeswehr und von Sachsenforst bei Flöha (Mittelsachsen) über den Stand des Einsatzes informieren.

Wald wird geschwächt

Seit Oktober 2017 wurden in den Wäldern des Freistaates 5,2 Millionen Kubikmeter Schadholz durch Sturm, Schneebruch und Insekten erfasst, wie er weiter sagte.

Im Staatswald, der 39 Prozent der Gesamtwaldfläche umfasst, seien die Altschäden mittlerweile zum großen Teil aufgearbeitet. Für den Privatwald, der 45 Prozent der Fläche bedeckt, lägen keine Angaben vor.

Von RND/dpa

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