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Wasserbeschaffenheit in Extremsituationen

Behörde löst wegen Niedrigwassers Sondermessprogramm für die Elbe aus

Die Elbe führt aktuell nur sehr wenig Wasser.

Die Elbe führt aktuell nur sehr wenig Wasser.

Dresden.Wegen des anhaltenden Niedrigwassers werden alle 14 Tage an elf Stellen der Elbe und einiger Nebenflüsse von der deutsch-tschechischen Grenze bis Hamburg Proben entnommen. Das Landesumweltamt (LfULG) löste nach eigenen Angaben vom Donnerstag am 16. Juli vorsorglich das Niedrigwassermessprogramm zur Untersuchung der Wasserbeschaffenheit in Extremsituationen für das Flussgebiet aus. In Sachsen werde am Pegel Schöna analysiert, dort sei der Wasserstand von 89 Zentimetern seit zwei Wochen unterschritten.

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Die Elbeanlieger Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Hamburg prüfen allgemein-physikalische, chemische und biologische Parameter. Damit sollen mögliche Risiken abgewendet werden, erklärte die Behörde. Sie rechnet mit ersten Analyseergebnissen in den nächsten Tagen, die im Internet veröffentlicht werden. Sie werden mit den Maximalwerten des hydrologisch eher unauffälligen Jahres 2012 sowie der letzten Niedrigwasser 2015 und 2016 verglichen.

Nach Angaben der Behörde sind Hoch- und Niedrigwasser auch für den Stofftransport eine Extremsituation. Starkregen, Schneeschmelze oder Dürre könnten zu kritischen Veränderungen der Gewässerbeschaffenheit führen.

dpa

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