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Ausstand der Lokführer

Bahnstreik beendet: Verkehr läuft in Mitteldeutschland wieder „weitgehend normal“

Zwei Tage lang dauerte der Warnstreik der Lokführer Gewerkschaft GDL im Personenverkehr.

Zwei Tage lang dauerte der Warnstreik der Lokführer Gewerkschaft GDL im Personenverkehr.

Leipzig. Nach dem Ende des bundesweiten Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist der Bahnverkehr in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wieder „weitgehend normal“ angelaufen. Es gebe noch die eine oder andere Einschränkung, sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Aber die Mitarbeiter hätten am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch hart gearbeitet, damit die etwa 860 Züge im Fern- sowie die rund 21.000 Züge im Regional- und S-Bahnverkehr wieder normal angeboten werden könnten. Die Reisenden sollten sich auf der Internetseite bahn.de informieren, ob es Abweichungen gebe.

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Die GDL hatte den Personenverkehr seit Montagmorgen bestreikt. Die Bundesländer im Osten sind von den Streiks der Lokführer in der Regel stärker betroffen. Die GDL ist dort traditionell schlagkräftiger, weil im Westen ein Teil der Mitglieder noch Beamte aus Bundesbahn-Zeiten sind und deshalb nicht streiken dürfen.

Tarifkonflikt: Weitere GDL-Streiks sind nicht vom Tisch

Am Mittwochmorgen war der Streik planmäßig um 2.00 Uhr zu Ende gegangen, wie Vertreter beider Seiten bestätigten. Eine Lösung des Tarifkonflikts ist jedoch weiter nicht in Sicht. Die GDL und die Bahn sind uneins darüber, wann die Beschäftigten Einkommenserhöhungen bekommen sollen. Gerungen wird auch um eine mögliche Corona-Prämie sowie die Betriebsrenten. Weitere Streiks sind möglich.

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Laut dem Bahnsprecher seien trotz des Streiks etwa 30 Prozent der Fernzüge gefahren, im Regional- und S-Bahnverkehr seien es etwa 40 Prozent gewesen. Da sei das Angebot regional unterschiedlich ausgefallen.



Von RND/dpa

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