Digitalisierung

Amtsgericht in Dresden erhält elektronische Akten

Sechs Zivilrichter sowie rund 30 Rechtspfleger, Servicekräfte und Kostenbeamte werden fortan alle neu eingehenden Klagen und Anträge elektronisch bearbeiten.

Sechs Zivilrichter sowie rund 30 Rechtspfleger, Servicekräfte und Kostenbeamte werden fortan alle neu eingehenden Klagen und Anträge elektronisch bearbeiten.

Dresden. Das teilte das Justizministerium mit. Sechs Zivilrichter sowie rund 30 Rechtspfleger, Servicekräfte und Kostenbeamte werden fortan alle neu eingehenden Klagen und Anträge elektronisch bearbeiten. Am Landgericht Dresden wurde das bereits erprobt.

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Bis 2026 sollen die Papierakten aus den Gerichten verschwinden. Dann sind auch bundesweit alle Verfahrensakten nur noch elektronisch zu führen.

Ab 2026 sind elektronische Akten verpflichtet

„Die Digitalisierung bietet große Chancen für eine moderne Justiz und sie hat das Potenzial, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Gerichten positiv zu verändern“, sagte Justizministerin Katja Meier (Grüne). Neue Arbeitszeitmodelle seien denkbar und könnten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Mit Einführung der E-Akte sollen die Gerichte mobile Endgeräte wie Notebooks erhalten, um die Akte transportabel zu machen. Die Arbeitsplätze werden mit höhenverstellbaren Schreibtischen, zusätzlichen Bildschirmen, ergonomischen Mäusen und Tastaturen ausgestattet.

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Ab 2026 sind Gerichte und Staatsanwaltschaften zur elektronischen Aktenführung verpflichtet. Rechtsanwälte, Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts dürfen ab 2022 den Gerichten und Staatsanwaltschaften Dokumente nur noch elektronisch übermitteln.

Von RND/dpa

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