Unter Bundesdurchschnitt

161 gemeldete Tbc-Erkrankungen 2017 in Sachsen

Symbolfoto

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Dresden. Im vergangenen Jahr sind 161 Erkrankungen an behandlungsbedürftiger Lungentuberkulose in Sachsen gemeldet worden. Das waren zwei mehr als 2016 und vier pro 100 000 Einwohner, wie das Sozialministerium am Freitag vor dem Welttuberkulosetag (24. März) mitteilte. Der Freistaat liege damit unter dem Bundesdurchschnitt, der mit reichlich sieben Erkrankten fast doppelt so hoch sei.

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„Wir müssen Tuberkulose sehr ernst nehmen“, mahnte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU). Die zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten zählende Tbc werde leider sehr unterschätzt. Daher sollte sich jeder der Gefahr bewusst sein. „Wichtigstes Ziel ist es, Tbc-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und wirksam zu behandeln, um weitere Ansteckungen zu verhindern.“

Tbc wird von einem Bakterium hervorgerufen, über Tröpfchen in der Atemluft übertragen und führt zu entzündlichen Veränderungen im oberen Teil der Lunge, aber auch anderer Organe. Behandelt wird Tbc mit hochwirksamen Medikamenten, wobei der Anteil multiresistenter Fälle in Sachsen laut Ministerium bei einem Prozent liegt. Die überwiegende Zahl der Tbc-Fälle treffe in Deutschland Geborene.

dpa

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