Moderator äußert sich nach Spott

Thomas Gottschalk über „Die Passion“: „Bereue nicht, dass ich mitgemacht habe“

Thomas Gottschalk moderierte die Show „Die Passion“ auf dem Essener Burgplatz, für die es viel Spott gab.

Thomas Gottschalk moderierte die Show „Die Passion“ auf dem Essener Burgplatz, für die es viel Spott gab.

Das Urteil fiel eindeutig aus. Nach dem Live-TV-Event „Die Passion“, bei dem RTL am Mittwochabend in Essen das Sterben und die Auferstehung Christi nacherzählte, hagelte es Hohn und Spott. Für viele Beobachter war es „ein verstörendes Schauspiel“. Auf Twitter sparten die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht mit Witzen und Kritik. „Mit dem Code Cringe15 gibt’s ’ne Freifahrt in den Himmel. Ich hoffe, Gott hat Humor“, war eine der zahlreichen Twitter-Reaktionen auf die zum Teil arg gestellt wirkenden Szenen.

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Gottschalk: „,Cool‘ war die Story sicher nicht“

Thomas Gottschalk begleitete die Show als Erzähler. Die Kritik dürfte an dem Moderator und Entertainer, der schon einige legendäre, aber auch peinliche TV-Momente erlebt hat, nicht spurlos vorbeigegangen sein. Was also sagt Gottschalk zu der Kritik? „Dass so ein Versuch in den sozialen Medien bespöttelt wird, war mir klar. ‚Cool‘ war die Story sicher nicht und ihr Ausgang war bekannt“, sagte der 71-Jährige der „Bild“-Zeitung.

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Die „Wetten, dass ..?“-Legende verteidigte die Show und äußerste Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen: „Dieses Experiment in einer immer öderen TV-Landschaft hätte ich mir bei den Öffentlich-Rechtlichen gewünscht, umso mehr muss man RTL für die Bereitschaft dankbar sein, mit so was ins Risiko zu gehen“, so Gottschalk weiter. Allerdings räumt er auch ein, dass die Sendung nicht perfekt gewesen sei. „Man hätte sicher einiges anders und besser machen können, aber den Versuch war’s sicher wert und ich bereue nicht, dass ich dabei mitgemacht habe.“

Die Gelegenheit, noch mal mitzumachen, könnte Gottschalk vielleicht haben. RTL prüft momentan, ob eine Fortsetzung fürs kommende Jahr 2023 denkbar ist. Die Quote gab dem Sender jedenfalls recht: Knapp drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen am Mittwochabend zu. Das entsprach einem Marktanteil von 11,1 Prozent. Nur die ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ hatte mehr Zuschauende.

RND/lau

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