Tag zehn im Dschungel: Honey nervt

Honey hat an Tag 10 die Dschungelprüfung platzen lassen.

Honey hat an Tag 10 die Dschungelprüfung platzen lassen.

Hannover. Alles hätte so schön sein können: Im RTL-Dschungel gab es zwar bislang noch kein Techtelmechtel, trotzdem dachte die „Familia Grande“ schon mal am Lagerfeuer über Zuwachs nach. Hanka Rackwitz hätte am liebsten ganz schnell noch ein Kind und dann keine Periodenschmerzen mehr. „Es gehört einfach zum Sinn des Lebens dazu“, beschrieb die Ex-Big-Brother-Insassin ihren Kinderwunsch. „Es hat sich bislang einfach nicht ergeben.“ Auch Kader hätte gerne eine Mini-Loth, war aber nach eigenen Angaben bislang ein „Karrieremensch“. Welche Karriere? Hallo! Big Brother, Alm, Burg, Wild Girls: Vielleicht ganz gut, dass das kein Nachwuchs gucken musste. Zumal im Dschungel nun auch noch der Camp-Segen schief hängt.

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Honey - Mann oder Memme?

Das Netz spöttelte schon an Tag 9 über Honeys frischrasiertes Milchbubi-Gesicht, jetzt zweifelt Fernseh-Deutschland endgültig an der Männlichkeit des Kandidaten.

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Denn als sich zur Dschungelprüfung alle anderen Kandidaten todesmutig in Boxen stellten, aus denen nur ihr Kopf hervorlugte, blieb Honey draußen. „Momentan kriege ich eh schlecht Luft“, jammerte der Schönling. „Für meinen Hals ist es zu eng.“

Da konnten die anderen XYZ-Promis noch so sehr betteln, der Bronchitis-Geplagte sagte lächelnd den magischen Satz: „Ich bin Star, holt mich heraus“ und ließ die Prüfung für alle platzen.

Null Sterne - aber Hauptsache kein Kragen drückt dem Herren auf den Hals. „Das ist nur eine TV-Show“, fasste Honey zusammen. Und: „Wenn ich stranguliert werde, hört es bei mir auf.“ Solidarität und Teamwork sind eben nicht seine Stärken. Zur Erinnerung: Schon bei der Schweiß-Schatzsuche vor ein paar Tagen ließ Honey seine Mitcamperin Sarah Joelle allein sporteln, obwohl er vorher angekündigt hatte, seinen Mann zu stehen. Auch hier war ihm seine Gesundheit „echt wichtiger“.

Honey - Meister der Manipulation

Und nicht nur die Prüfung platzte, sondern auch so mancher seiner Teamkollegen - vor Wut. „Der braucht keine Märchen zu erzählen.“ Florian Wess entgleisten fast die Botox-Gesichtszüge, als er sich über „Etepetete“-Honey aufregte: „Du bist jemand, der berechnend ist, der seine Ziele vor Augen hat und über Leichen geht. Ich hoffe, die Zuschauer sehen dieses arrogante Lachen, als du da gestanden hast.“ Selbst die friedliebende Gina-Lisa schoss gegen das 34-jährige Model: „Als du da raus bist und so dreckig gegrinst hast. Da habe ich gedacht: Wie kannst du jetzt nur dastehen und lachen, wo wir alle noch eingesperrt waren?“

Dass Alexander Keen, wie Honey mit bürgerlichen Namen heißt, kein Sympathieträger ist, wussten „Germany’s Next Topmodel“-Fans schon vorher. Erst durch blöde Sprüche (“Furchtbar ist ein hartes Wort“) gegenüber seiner Freundin und GNTM-Siegerin Kim Hnizdo und seinen Selbstdarstellungs-Drang wurde er in der Pro7-Show zur Lieblings-Hassfigur des Publikums. Einen Part, den Honey perfekt beherrscht und sich nun wieder zunutze machte. War er an Tag 9 noch auf der Vielleicht-Abschussliste im Telefonvoting, wollen ihn die Zuschauer jetzt noch ein wenig leiden sehen. The Show must go on. Honey ist ein Meister der Manipulation.

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„Kein Zeichen der Reue“, ärgerten sich Hanka und Co. noch Stunden später. Wenigstens mit Gina-Lisa gab es noch eine Versöhnung nach einem säuselnden, honey-klebrigen Monolog von Alexander Keen. „Jeder Mensch hat noch mal eine Chance verdient. Ich wurde schon oft verarscht, weil ich immer verzeihe“, so die Blondine. „Ob sie da nicht wieder dem Falschen auf den Leim geht? Wie sang schon ABBA: „Honey Honey, how he thrills me. Honey Honey, nearly kills me.“

Nicole, wer ist eigentlich Nicole?

Rausgewählt haben die Zuschauer dagegen Nicole Mieth. Die Frau, die genau zwei Mal in dieser Staffel aufgefallen ist: Als die Person, von der sich Sozialphobikerin Hanka nach der Prüfung plötzlich umarmen ließ. Und durch eine kurze bühnenreife Blutszene, in der sich die Ex-“Verbotene Liebe“-Darstellerin versehentlich beim Kochen mit dem Messer in die Hand schnitt. Sonstige Höhepunkte? Fehlanzeige. Nicht mal für nackte Haut sorgte die 26-Jährige, obwohl sie vorher im „Playboy“ blankgezogen hatte. Es wird also kaum auffallen, dass Nicole ausgezogen ist

Von RND/Anne Holbach

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