„Es hat Spaß gemacht“

Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg bei „Let‘s Dance“ raus

Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und ihr Tanzpartner Andrzej Cibis.

Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und ihr Tanzpartner Andrzej Cibis.

Köln. Die Unternehmerin Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist als erste prominente Teilnehmerin in diesem Jahr aus der RTL-Tanzshow „Let‘s Dance“ ausgeschieden. Die 49-Jährige musste das Tanzparkett nach der zweiten Folge am Freitagabend verlassen. „Aber es hat Spaß gemacht“, sagte die Prinzessin. Ihr Cha-Cha-Cha mit Tanzpartner Andrzej Cibis (34) zu „Waiting for a Star to Fall“ von Boy Meets Girl hatte zunächst elf Jurypunkte erhalten. Zusammen mit den Stimmen der Zuschauerinnen und Zuschauer reichte das nicht für den Einzug in die nächste Runde.

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Große Begeisterung am Jurypult löste dagegen Leichtathlet Mathias Mester (35) aus. Gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Renata Lusin (34) erreichte er 21 Jurypunkte - die Höchstpunktzahl des Abends. „Dieser Mann hat Power, dieser Mann hat Rhythmus im Blut“, sagte Juror Jorge González (54) über Mesters Cha-Cha-Cha.

Joachim Llambi, der nach einem positiven Corona-Test vergangene Woche nun wieder mit in der Jury saß, lobte Taktgefühl und Tanzfreude des Spitzensportlers. Er müsse in den nächsten Wochen jedoch noch unter anderem an seiner Beinhaltung arbeiten. Positive Jury-Kritiken erhielten auch Moderatorin Janin Ullmann (40), Model Cheyenne Ochsenknecht (21) und Zirkusartist René Casselly (25).

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Krieg in Ukraine auch Thema

Auch der Konflikt um die Ukraine wurde in der Live-Sendung thematisiert. Man wolle die Augen nicht verschließen, sagte Moderator Daniel Hartwich (43) - „gerade in einer Show, wo traditionell viele Menschen aus Russland und der Ukraine teilnehmen.“ Auch bei dieser Sendung seien Menschen dabei, deren Familien unmittelbar betroffen seien. Man habe sich allerdings bewusst entschieden, an diesem Abend Unterhaltung anzubieten.

Jurorin Motsi Mabuse trug während der Sendung eine Schleife in Blau-Gelb an ihr Oberteil geheftet. Die 40-Jährige hatte am Donnerstagmorgen bei Twitter geschrieben, sie sorge sich um ihre Schwiegereltern. Ihr Ehemann Evgenij Voznyuk stammt aus der Ukraine, seine Eltern leben noch dort.

Auch Jorge González integrierte die Nationalfarben der Ukraine in sein Outfit. Der Juror trug eine blaue und gelbe Schleife in seinem langen künstlichen Flechtzopf, den er während der Sendung über der Kante des Jurypults drapierte. Comedian Oliver Pocher (44), der seine Ehefrau Amira (29) anfeuerte, präsentierte sich im Publikum in einem T-Shirt mit aufgedruckter Ukraine-Flagge.

Profitänzer Vadim Garbuzov (33), der in dieser Staffel mit Schauspielerin Sarah Mangione (31) tanzt, wurde in der ukrainischen Millionenstadt Charkiw geboren. Fünf weitere Tänzerinnen und Tänzer aus dem Profi-Ensemble stammen aus Russland. Vor der Live-Sendung am Freitagabend hatte RTL ein Video veröffentlicht, in dem Jurymitglied Mabuse und mehrere der Tanzprofis über ihre Sorgen in Zusammenhang mit dem Konflikt sprachen.

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Schauspieler Hardy Krüger Jr. (53) war diese Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste bei der Tanzshow aussetzen. „Ihm geht es gut, und wir hoffen, dass er nächste Woche wieder dabei ist“, teilte RTL am Donnerstag in Köln mit.

RND/dpa

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