Hacker wollen „Games of Thrones“-Staffelfinale leaken

Szene aus der aktuellen siebten Staffel von „Games of Thrones“.

Szene aus der aktuellen siebten Staffel von „Games of Thrones“.

New York. Die Hacker, die den Pay Per View-Sender HBO gehackt haben, machen jetzt ernst. Die "Mr. Smith Group" droht jetzt, die letzten beiden – noch nicht gesendeten Folgen – von "Games of Thrones" frei verfügbar ins Internet zu stellen, falls nicht ein gefordertes "Lösegeld" in einer zweistelligen Millionenhöhe gezahlt wird.

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Um die Drohung zu untermauern, gab die „Mr. Smith Group” dem Internetforum “Mashable” die Nutzerdaten und Passwörter diverser offizieller Social Media Konten diverser HBO-Gruppen.

HBO will nicht zahlen

In den vergangenen Wochen hatten die Hacker bereits zu Erpressungszwecken mehrere interne Dokumente veröffentlicht, darunter eine Zusammenfassung des Skripts der fünften Folge der aktuellen Staffel von "Game of Thrones" sowie E-Mails einer Führungskraft des Bezahlsenders. In einem Video hatten die Hacker angegeben, insgesamt 1,5 Terabyte HBO-Daten gestohlen zu haben. Damals forderten sie laut Medienberichten, dass die Summe, die sie in Bitcoin verlangen, innerhalb von drei Tagen gezahlt werden müsse.

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HBO hat sich darauf nicht eingelassen. Der Sender kooperiert nach eigenen Angaben mit den Behörden. Zudem wurden externe Cybersicherheitsfirmen von HBO eingeschaltet.

„Game of Thrones“ steht bereits zum wiederholten Mal vor einem Leak: So waren im Jahr 2015 aus der fünften Staffel vier Folgen vorab im Internet aufgetaucht, nachdem DVDs für Rezensionen an die Presse und Branchen-Insider verschickt worden waren.

Das mehrfach ausgezeichnete Fantasy-Drama war Mitte Juli in den USA in die siebte Staffel gestartet. Die achte und letzte Staffel soll 2018 erscheinen.

Von RND/Dierk Sindermann/zys/ap

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