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Die Serientipps für September: Geld sparen mit neuen Streamingdiensten

Devrim Lingnau in „Die Kaiserin“. Die Serie startet im September bei Netflix.

Devrim Lingnau in „Die Kaiserin“. Die Serie startet im September bei Netflix.

Liebe Leserinnen und Leser,

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wenn alles, was einem lieb ist, teuer wird, überlegt mancher, sich von dem ein oder anderen Streamingdienst zu trennen. Denn auch Netflix und Co. haben ihre Abopreise erhöht oder eine Erhöhung angekündigt. Irgendwie müssen Spektakel wie „The Sandman“ oder „House of the Dragon“ schließlich finanziert werden.

Deshalb war es Anfang des Monats eigentlich eine gute Nachricht für geldgebeutelte Serienfans: Das neue Amazon-Angebot Freevee kam gratis ins Wohnzimmer – wie bei Streamingdiensten üblich mit Serien bestückt, die nirgendwo anders zu sehen sind. Was man hinter sich gelassen glaubte, steht einem allerdings jetzt wieder bevor: Werbeblöcke. Bei Wow (ehemals Sky) sind die vier Werbeclips wenigstens vor die jeweilige Episode gesetzt, hier sind sie mittendrin. Geht gar nicht.

Erst recht nicht, wenn man gemeinhin dem Bingen genannten Sichtungsmarathon frönt und eine Serienstaffel in einem nächtlichen Rutsch absitzen möchte. Da zählt echt jede Minute. Stattdessen wird man hier neun Minuten pro Stunde mit Kaufvorschlägen beworfen. Da ist die Freizeitberaubung durch Freevee schon wieder fast so umfassend wie früher bei RTL, Pro Sieben oder Sat.1. Zeit ist eben auch Geld.

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Nach zwei Folgen „Bosch: Legacy“ ist man jedenfalls schon wieder zurück bei den Bezahlos und versucht es dort mit „Paper Girls“ (sehr gut) und „Terminal List“ (dito), nimmt „Die Kaiserin“, „The Serpent Queen“ und vor allem „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ auf seine September-Watchlist. Wenn 21 Jahre nach Peter Jacksons erstem „Herr der Ringe“-Film Saurons Heere wieder nahen – dann gefälligst ohne Werbetrommeln.

Welchen Dienst man kündigen möchte, bleibt offen. Einstweilen duscht man kalt. Soll auch Geld sparen.

Wenn Sie mehr über Freevee erfahren möchten, lesen Sie hier einen ausführlichen Text zum Thema. Und hier folgen nun wie immer die Streamingtipps für den Monat September.

Viel Freude wünscht Ihr Stream-Team: Imre Grimm, Lena Obschinsky, Matthias Schwarzer und Matthias Halbig.

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Worauf wir uns freuen

Vom Schmieden der Ringe und finsterer Pläne: „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ bei Prime Video

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In „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ geht es tief in die Vergangenheit von Mittelerde – Äonen vor den Ereignissen der „Herr der Ringe“-Trilogie, die Peter Jackson so eindrucksvoll verfilmt hatte. Man fröstelte damals, als die wehmütige Frauenstimme zu Beginn des ersten Films klang, als spräche hier die vom Wissen um die Vergänglichkeit erschöpfte Weisheit höchstselbst: „Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert“, raunte da die unsichtbare Elbenerzählerin Galadriel, während vor unseren Augen die Heere der Orks und der Elben-Menschen-Allianz aufmarschierten und man Zeuge jener „verlorenen“ Ereignisse wurde. Es war das Gefecht am Fuß des Schicksalsberges, in dem Sauron, der dunkle Herrscher, seinen Ring und – erstmals – seine Macht verlor.

Nun wird jene Zeit genauer unter die Lupe genommen werden, als die Ringe geschmiedet wurden, als Sauron zum ersten Mal nach der Herrschaft über Mittelerde griff. Details wurden bislang nicht bekannt über die Handlung der Serie mit Morfydd Clark (Galadriel) und Max Baldry (Isildur). Die Einbindung von Tolkien Estate und Tolkien Trust dürfte dafür sorgen, dass mit dem Erbe des Schriftstellers sorgfältig umgegangen wird. Aber man soll eine Serie – siehe „Game of Thrones“ – nicht vor der letzten Staffel loben.

„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“, erste Staffel, acht Episoden, von JD Payne und Patrick McKay, mit Morfydd Clark, Max Baldry, Robert Aramayo, Nazanin Boniadi (ab 2. September bei Prime Video). Hier können Sie den Trailer sehen.

Romantik ist Trumpf: Bei „Love is King“ wird gedatet wie zu Jane Austens Zeiten

Queen of Love Olivia Jones regiert über die Liebe: Die neue Datingshow „Love is King“ startet am Donnerstag, 8. September auf Joyn.

Queen of Love Olivia Jones regiert über die Liebe: Die neue Datingshow „Love is King“ startet am Donnerstag, 8. September auf Joyn.

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O weh! Braucht irgendwer noch eine Datingshow? Die neue Joyn+-Show „Love is King“ ist dabei praktisch das Gegenteil von „Dating naked“. Die Roben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind kostbar, das Ambiente ist fürstlich – Romantik ist Trumpf.

„Dating wie damals“ ist das Motto. Die Singles der Tinder-Ära, die sich darauf einlassen, schwören zeitgemäßem Balzverhalten ab und begeben sich in einem schmucken Schloss zu den zarten und formvollendeten Beziehungsanbahnungsritualen vergangener Jahrhunderte. Klappt das? Hält das dann auch in der Gegenwart? Wir werden sehen.

„Love is King“, Datingshow, mit Olivia Jones (ab 8. September bei Joyn+).

Zurück in die Zwanziger: „Das Haus der Träume“ führt wieder ins Babylon Berlin

Mit „Das Haus der Träume“ begab sich die Produktionsfirma X-Filme erneut in das Zeitalter, das sie mit der Historienkrimiserie „Babylon Berlin“ schon so trefflich ausgeleuchtet hat. In den wilden Zwanzigern (also denen des vorigen Jahrhunderts) wird die junge Vicky Maler (Naemi Feitisch) Verkäuferin im glamourösen Berliner Kaufhaus Jonass. Und dann ist der arme Klavierspieler Harry (Ludwig Simon) auch noch in Wahrheit der Sohn des Kaufhauschefs. Klingt nach Märchen, ist aber wohl eher Drama. Denn anno 1929 standen noch stacheldrahtumwickelte Schlagbäume an den Standesgrenzen. Arm und Reich heirateten nicht.

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Eine schwierige Liebe steht also im Mittelpunkt der 26-Millionen-Euro-Produktion nach Sybill Volks’ Roman „Torstraße 1″. Und natürlich ist es auch die Zeit politischer Radikalisierung. Die Nazis erobern die Straße, brüllen Parolen von Wut, Hass und Antisemitismus.

„Das Haus der Träume“, erste Staffel, zwölf Episoden, Regie: Sherry Hormann, Umut Dag, mit Naemi Feitsch, Nina Kunzendorf, Ludwig Simon, Alexander Scheer (ab 18. September bei RTL+). Hier finden Sie den Trailer.

Ein Genie und Alibi: Doku „Sidney“ über Hollywoods ersten schwarzen Superstar

Sidney Poitier blieb 2002 ernst bei seiner Rede zum Ehrenoscar, dem Thalberg-Award. Nur am Ende, beim Dank an sein Publikum, lächelte er kurz. Ein Steingesicht als Antwort auf die unendliche Ignoranz und Arroganz Hollywoods schwarzen Schauspielerinnen und Schauspielern gegenüber. Vor Poitier waren Hauptrollen-Oscars für sie undenkbar, Schwarze spielten die Rollen für Hintereingänge – die Sklaven, Diener und Clowns. Auch Poitier gewann den Bester-Schauspieler-Oscar 1964 für eine solche Rolle – die des hilfsbereiten baptistischen Tagelöhners Homer Schmitt in „Lilien auf dem Felde“ (1963).

Jetzt widmet der vornehmlich als TV-Regisseur bekannte Reginald Hudlin („Modern Family“, „Murder in the First“) dem im Januar im Alter von 94 Jahren verstorbenen Poitier die Doku „Sidney“. Weggefährten, Zeitgenossen und Stars, die in Poitiers Fußstapfen traten, sind in Interviews zu hören. Hinterher hat man Lust auf Poitier-Kino, auf das Rassistendrama „Flucht in Ketten“ (1958), die Sozialkomödie „Rat mal, wer zum Essen kommt“ oder den Polizeifilm „In der Hitze der Nacht“ (beide 1967).

„Sidney“, Doku, 106 Minuten, von Reginald Hudlin, mit Denzel Washington, Halle Berry, Robert Redford, Lenny Kravitz, Barbra Streisand, Spike Lee (ab 23. September bei Apple TV+).

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Terror zieht Terror nach sich: Die Politthrillerserie „Munich Games“

Der zynische Beschluss einer „Teilnahme an den Olympischen Spielen“ wurde von der Terrorgruppe Schwarzer September im Juli 1972 gefällt, nachdem das Olympische Komitee (IOC) die Teilnahme einer palästinensischen Mannschaft abgelehnt hatte. In den Morgenstunden des 4. September drangen Terroristen mit Sturmgewehren in die Quartiere der israelischen Sportler ein. Elf Geiseln wurden genommen, zwei starben noch im Olympischen Dorf. Fünf Scharfschützen eröffneten um 23 Uhr am Flughafen Fürstenfeldbruck das Feuer auf die neun Attentäter. Am Ende waren alle Geiseln und sechs Terroristen tot. Die Spiele wurden für einen Tag unterbrochen.

In der Serie „Munich Games“ findet zum 50. Jahrestag des Anschlags zum Gedenken an die Opfer ein Freundschaftsspiel zwischen einem israelischen und einem deutschen Fußballverein statt – eigentlich ein unmögliches Spiel, das Polizei und Geheimdiensten den Adrenalinausschuss ihres Lebens beschert. Sollte Sport ein weiteres Mal zum Ziel eines Anschlags werden? Was sonst sollte diese Serie erzählen?

„Munich Games“, Serie, Sky, sechs Episoden, von Michal Aviram, mit Seyneb Saleh, Yousef Sweid, Sebastian Rudolph, Dov Glickman, Juliane Köhler (ab 4. September bei Sky).

Sisi, o du Süße! Jetzt kommt Netflix mit der Serie „Die Kaiserin“

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Bei Netflix startet im September „Die Kaiserin“.

Bei Netflix startet im September „Die Kaiserin“.

Romy Schneider hat in den Fünfzigerjahren drei triefend süße Filme über Sissi (mit Doppel-s) gedreht und die Rolle dann noch einmal 1973 in Luchino Viscontis „Ludwig II.“ neu definiert. Und dann war lange Schluss mit populär – bis Bully Herbig das royale Paar im Animationsfilm „Lissi und der wilde Kaiser“ (2007) reanimierte. Mit Dominique Devenport ging die Bajuwarin in Österreich vor zwei Jahren bei RTL+ in „Sisi“-Serie (eine zweite Staffel naht). Und jetzt also Devrim Lingnau in „Die Kaiserin“.

Ein Historienschmuckstück der modernen Art wird vom „Crown“-Anbieter Netflix versprochen. „Niemand wartet auf ein Mädchen wie dich“, bescheidet die Frau Mama der Tochter. Der Franz-Joseph (Philip Froissant) ist für Sisi der geeignete Herzenshappen und küsst auch gut, aber Schwiegermutter Sophie macht ihr das Vorhaben schwer, dem Volk in schwierigen Zeiten „etwas zum Träumen“ zu geben. Klingt, als könnte uns diese Serie bezaubern.

„Die Kaiserin“, erste Staffel, sechs Episoden, von Katharina Eyssen, mit Devrim Lingnau, Philip Froissant, Melika Foroutan, Johannes Nussbaum, Almila Bagracik (ab 29. September bei Netflix). Hier finden Sie den Trailer.

Helden auf vier Reifen: Pixars „Cars“ geht bei Disney+ in Serie

Den Pixar-Film „Cars“ liebten auch Leute, die sonst lieber den Zug nehmen. Die Computerzauberer um Regisseur John Lasseter erzählten anno 2006 die Story des Rennwagens Lightning McQueen, der in einer Welt der lebendigen Fahrzeuge der flitzigste Flitzer aller Zeiten werden will.

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Dieser Trickfilm war eine Hommage an Design, Drive und alte Werte, roch nach Benzin und schmeckte nach mehr. Zwei Folgefilme erfüllten die Erwartungen dann leider nicht. Jetzt versuchen es McQueen (gesprochen im Original wieder von Owen Wilson) und sein alter Freund, der rostige Pick-up Hook (Larry The Cable Guy), in der Serie „Cars on the Road“ noch einmal mit der Gunst des Publikums. Die PS-Buddys gehen darin auf eine Tour durch die USA, um sich mit Hooks Schwester zu treffen. Und erleben 1001 Abenteuer. Ein Roadmovie als Serie – passt perfekt, wenn die Helden vier Reifen haben.

„Cars on the Road“, Animationsserie, neun Episoden, von Steve Purcell, mit den Stimmen von Owen Wilson/Daniel Brühl, Larry the Cable Guy/Reinhard Brock (ab 8. September bei Disney+). Hier geht’s zum Trailer.

Töten und töten lassen: „The Serpent Queen“ ist eine Paraderolle für Samantha Morton

„Ihr habt ein schwarzes Herz“, echauffiert sich der süße Blondschopf gegenüber der Fürstin. „Alle sagen das!“ Und bevor der Trailer zu „The Serpent Queen“ auch nur fünf Sekunden weiter ist, verröchelt der Empörte schon an dem Trunk, den ihm die so unhöflich Adressierte hat kredenzen lassen. „Fühlt sich gut an, böse zu sein“, versichert uns die „Giftschlangenkönigin“. Um sie herum wird reichlich gestorben. Kongenialer Song zu alldem ist Luna Auras Komm-mir-nicht-in-die-Quere-Rocker „Honey“. Man foppt keine Katharina de Medici.

Grundlage der neuen Starzplay-Serie ist ein Sachbuch von Leonie Frieda aus dem Jahr 2004. Die knapp zwei Minuten des Werbeclips lassen indes wenig Sachlichkeit erwarten. Drehbuchautor Justin Haythe („Lone Ranger“, „Red Sparrow“) zielt auf die Freunde des schwarzen Humors. Und keine Bessere hätte man für die Titelrolle finden können als Samantha Morton, im Serienfach zuletzt als Bordellchefin in „Harlots – Haus der Huren“ (2017–2019) und als furchterregende glatzköpfige Antagonistin Alpha in „The Walking Dead“ (2019/20). Ein Blick von ihr sagt mehr als 1000 Morde.

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„The Serpent Queen“, erste Staffel, acht Episoden, von Justin Haythe, mit Samantha Morton, Ludivine Sagnier, Amrita Acharia, Enzo Cilenti, Barry Atsma, Nicholas Burns (ab 11. September bei Starzplay). Hier finden Sie den Trailer.

 

Was wir gesehen haben

In Sophies Kopf: Der Amnesiethriller „The Girl in the Water“ bei Apple TV+

Verzweifelt: Sophie (Gugu Mbatha-Raw) hat beim Sturz von einer Fähre das Gedächtnis verloren. Szene aus der Apple-TV+-Serie „The Girl in the Water“.

Verzweifelt: Sophie (Gugu Mbatha-Raw) hat beim Sturz von einer Fähre das Gedächtnis verloren. Szene aus der Apple-TV+-Serie „The Girl in the Water“.

Eine junge Frau findet nach einem Sturz von einer Fähre nicht mehr zu sich zurück. Ihr Gedächtnis ging verloren – sie weiß nicht, wer sie ist und ob ihr Leben nicht in Gefahr ist. Gugu Mbatha-Raw ist das verzweifelnde „Girl in the Water“ bei Apple TV+. Matthias Halbig hat reingeschaut.

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„Raised by Wolves“: So geht Ridley Scotts geniale Science-Fiction-Serie weiter

Neuanfänge mit Menschen funktionieren nicht – da kann der Planet noch so weit entfernt sein. Und auch der Vernunft einer Maschine ordnet man sich besser nicht unter. Mit der zweiten Staffel von „Raised by Wolves“ könnte eine der besten Science-Fiction-Serien vorzeitig zu Ende gehen. Unsere Rezension.

„A League of Their Own“-Remake: Baseballerinnen auf dem Weg zur Selbstbestimmung im prüden Amerika

Amazon macht aus Penny Marshalls Frauenbaseball-Komödie „A League of Their Own“ von 1992 eine wundervolle Dramaserie mit Sinn, Humor und angenehm klischeefreier Besetzung. Unser Kollege Jan Freitag ist überzeugt.

„The Sandman“ bei Netflix: So ist die Serie zur ikonischen Graphic Novel

Eigentlich muss er sie auslöschen: Die eigentlich sehr nette Rose (Kyo Ra) ist ein Traumwirbel und kann mit ihren Kräften das frisch restaurierte Reich von Dream (Tom Sturridge) ramponieren. Szene aus der Serie „The Sandman“, die bei Netflix läuft.

Eigentlich muss er sie auslöschen: Die eigentlich sehr nette Rose (Kyo Ra) ist ein Traumwirbel und kann mit ihren Kräften das frisch restaurierte Reich von Dream (Tom Sturridge) ramponieren. Szene aus der Serie „The Sandman“, die bei Netflix läuft.

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Ein größenwahnsinniger Okkultist nimmt den Ewigen Dream 100 Jahre gefangen und hinterher muss der sein komplettes Traumreich neu errichten. Tom Sturridge spielt die Hauptrolle in „The Sandman“, der lang erwarteten Serie nach dem Kultcomic von Neil Gaiman. Eine große Freude für Freunde des Fantastischen, findet Matthias Halbig.

„Memorial Hospital“: Serie über ein Krankenhaus in der Zeit von Hurrikan Katrina

Nach dem Hurrikan Katrina ist ein Krankenhaus in New Orleans von aller Versorgung abgeschnitten. 2000 Personen müssen evakuiert werden und weil das viel zu lange dauert, müssen furchtbare Entscheidungen getroffen werden. Die Serie „Memorial Hospital“ erzählt eine erschütternde Geschichte. Hier lesen Sie unsere Rezension.

„She Hulk: Die Anwältin“ bei Disney+: die giftgrüne Superheldin

„She Hulk: Die Anwältin“ bei Disney+ ist die schlagfertig-heitere Antwort aufs kraftstrotzende Männer-Superhelden-Allerlei. Dabei ist die Serie origineller als andere mit Superheld(inn)en jeder mentalen Verfassung – was auch am weiblichen Produktionsteam um Showrunnerin Jessica Gao liegen dürfte. Jan Freitag hat reingeschaut.

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„House of the Dragon“: so ist das „Game of Thrones“-Prequel zum Haus Targaryen

Die Fantasyserie „House of the Dragon“ (Sky, Wow) erzählt die Vorgeschichte von „Game of Thrones“. Im Mittelpunkt: die Vorfahren von Drachenkönigin Daenerys Targaryen. Kein Wunder also, dass das teure Prequel ebenfalls viele Drachen und rohe Gewalt bietet. Cornelia Wystrichowski hat sich die Serie angeguckt.

 

Funfacts, die uns gefallen

Saul Goodman (Bob Odenkirk) ist der Experte fürs Zwielicht. „Better Call Saul“ ist nun auf Netflix zu Ende gegangen.

Saul Goodman (Bob Odenkirk) ist der Experte fürs Zwielicht. „Better Call Saul“ ist nun auf Netflix zu Ende gegangen.

Bei Netflix ist „Better Caul Saul“ zu Ende gegangen – bekannt wurde die Produktion als Vorgeschichte der legendären Erfolgsserie „Breaking Bad“. Sie erzählt wie aus dem korrupten Anwalt Jimmy McGill der durchtriebene Gaunerkomplize Saul Goodman wurde.

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Hätten Sie gewusst, dass dieses Prequel zunächst als Comedyserie angedacht war? Das hat Mitschöpfer Peter Gould dem Insiderpodcast von „Better Call Saul“ verraten. Auch Showrunner Vince Gilligan bestätigt das: „Wir haben es an Sony und AMC verkauft, ohne zu wissen, was es war“, so Gilligan während einer Podiumsdiskussion beim ATX Television Festival.

Man habe zunächst die Idee gehabt, die Serie an die Zeichentrickproduktion „Dr. Katz“ anzulehnen. „Aber wir wussten nicht, wie man eine reine Komödie schreibt.“ Weil „Breaking Bad“ zu 80 Prozent aus Drama und zu 20 Prozent aus Comedy bestand, sollte „Better Call Saul“ zu 80 Prozent aus Comedy und zu 20 Prozent aus Drama bestehen, so Gilligan in einem „Vox“-Interview. „Junge, wie sich herausstellte, kam es völlig anders.“

 

Was wir hinter den Kulissen erleben

Schauspieler Ryan Gosling ist aktuell in „The Gray Man“ zu sehen und bald auch als Ken in der Barbie-Verfilmung.

Schauspieler Ryan Gosling ist aktuell in „The Gray Man“ zu sehen und bald auch als Ken in der Barbie-Verfilmung.

Nach einer vierjährigen Drehpause ist Ryan Gosling zurück: Gerade ist er in „The Gray Man“ (streambar bei Netflix) zu sehen, zudem gibt es schon erste Fotos von ihm als Ken im Barbie-Film. Im RND-Interview spricht der Hollywoodstar über Drehs mit der Familie am Set, die Auswahl seiner Rollen und starke Frauen.

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