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Engel in Orange: „Die Drei von der Müllabfuhr“ sind zurück – mit weiblicher Verstärkung

„Die Drei von der Müllabfuhr“ sind nun zu viert: Neuzugang Pamela (Gisela Flake) unterstützt Tarik (Aram Aramin, zweiter von links), Werner (Uwe Ochsenknecht, dritter von links) und Ralle (Jörg Hentschel) bei ihrer täglichen Arbeit.

„Die Drei von der Müllabfuhr“ sind nun zu viert: Neuzugang Pamela (Gisela Flake) unterstützt Tarik (Aram Aramin, zweiter von links), Werner (Uwe Ochsenknecht, dritter von links) und Ralle (Jörg Hentschel) bei ihrer täglichen Arbeit.

Eines steht fest: Diese drei gestandenen Mannsbilder haben sich um die deutsche Müllabfuhr verdient gemacht. Ihre Namen sind Tarik (Aram Arami), der Kumpeltyp, der sich in die Tochter eines Kollegen verliebt hat, der Fahrer Ralle (Jörn Hentschel), der Philosoph des Trios, und nicht zuletzt der Älteste im Bunde, „Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht).

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Zum achten Mal seit 2019 schickt die ARD „Die Drei von der Müllabfuhr“ auf Tour durch ihr Berliner Großstadtrevier, wo sie nicht nur Gott und die Welt kennen, sondern auch für Recht und Ordnung sorgen – auf ihre ganz besondere einfühlsame Art. Probleme und Konflikte in ihrem Kiez gibt es genug.

In den Filmen, auch in der aktuellen Folge „(K)eine saubere Sache“ (Regie: Hagen Bogdanski, Buch: Julia Drache), wird viel gemenschelt, offensichtliche Ungerechtigkeiten werden von den drei Engeln in Orange clever korrigiert – und manchmal geschehen sogar richtig schlimme und kriminelle Dinge.

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Bald „Die vier von der Müllabfuhr“?

Die Mischung kommt beim Publikum gut an, auch wenn es dabei oft ein wenig pädagogisch zugeht. Aber Aufklärung – gewissermaßen ein bisschen Sendung mit der Maus – kann ja auch in einem Unterhaltungsfilm nicht schaden, wenn sie nicht zu penetrant daherkommt und amüsant mit guten Darstellern präsentiert wird.

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Erst einmal gibt es bei unseren Müllwerkern interne Probleme: Die Frauenquote hat bei ihnen zugeschlagen. Der Chef (Rainer Strecker) sucht händeringend nach weiblichem Personal. Die Damen, die sich in Scharen bewerben, entsprechen allerlei Klischees. Sie sind ziemlich überkandidelt und einfach nicht geeignet für den immer noch männlich geprägten Job. Doch schließlich erscheint Pamela (Gisa Flake), eine Urgewalt von Frau und ehemalige Kugelstoßerin, die ihren Job als Altenpflegerin aus Frust über die Arbeitsbedingungen aufgegeben hat und nun unbedingt Müllwerkerin werden möchte. Sie bekommt die Stelle, probeweise im Team von Käpt’n Träsch.

Das sorgt anfangs für Probleme und lustige Missverständnisse, aber die werden locker gelöst. Bei der dabei aufkommenden Harmonie stellt sich bald schon die Frage, ob die Reihe zukünftig möglicherweise „Die vier von der Müllabfuhr“ heißen wird. Vor allem weil das Männertrio ganz gut frischen weiblichen Pep gebrauchen könnte.

Käpt’n Träsch läuft zu Hochform auf

Gisa Flake alias Pamela ist tatsächlich eine Urgewalt. Aber es gibt natürlich noch andere Probleme und Konflikte, mit denen sich die drei – Pardon: vier – Müllfachleute herumschlagen müssen. So gibt es in ihrem Kiez ein Restaurant, das durch geschickte Planung nicht nur Müll vermeidet, sondern in dem überhaupt kein Müll anfällt. Was, wie der Film vermittelt, tatsächlich möglich sein soll. Dennoch muss das Restaurant Gebühren für zwei stets leere Müllcontainer zahlen. Es handelt sich offenbar um real existierenden bürokratischen Irrsinn und damit um einen Fall für die Männer und die Frau von der Müllabfuhr, die sich stets gegen solche Missstände zur Wehr setzen.

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Im Mittelpunkt des Films steht jedoch ein Fall, mit dem sich die Filmemacher direkt an ihr wohl mehrheitlich älteres Publikum wenden. Dabei geht’s um kriminelle Erbschleicherei. Ältere, alleinstehende Menschen sollen um ihre Eigentumswohnungen gebracht werden. Anschaulich und emotional anrührend wird gezeigt, wie die Täter vorgehen und wie sie die Einsamkeit und die Naivität ihrer Opfer ausnutzen, auch mit ganz legalen Tricks. Dieser Fernsehfilm ist ein gut gemeinter Beitrag, der zum Glück spannend wie ein Krimi erzählt wird – und in dem Käpt’n Träsch zu Hochform aufläuft.

„Die Drei von der Müllabfuhr – (K)eine saubere Sache“, ARD, mit Uwe Ochsenknecht, Freitag, 20.15 Uhr

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