„Club der guten Laune“

Zwei Flaschen Wodka vor jeder Show: Marc Terenzi legt schonungslose Drogenbeichte ab

Marc Terenzi (rechts) teilte mit Joey Heindle Erinnerungen an eine finstere Zeit.

Marc Terenzi (rechts) teilte mit Joey Heindle Erinnerungen an eine finstere Zeit.

Es hätte die Sahnehaube sein können auf einer romantischen Torte: Am Abend, an dem Jenny Elvers ihren 50. Geburtstag feierte, strahlte SAT.1 die zweite Folge von „Club der guten Laune“ aus. Doch, ach: Den Geburtstag feierte sie offenbar ohne Marc Terenzi, jenen Mann, den sie bei ihrem jüngsten Ausflug ins Reality-TV zwar nicht kennen-, aber offenbar doch lieben gelernt hatte. Für das SAT.1-Publikum hielt der Umstand einige gedankliche Gymnastik bereit. Während auf den People-Portalen von Krisengerüchten die Rede war, hatte die nämliche Beziehung auf der Mattscheibe noch gar nicht begonnen.

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Da wälzte sich Marc Terenzi zunächst mit Cora Schumacher in gemeinsamen Laken. „Es war superschön, it‘s fun. Wie Teenagers!“, rekapitulierte der US-Sonnyboy die schlafarmen Nächte. „Wir bleiben einfach friends, haben Spaß zusammen hier“, erklärte der Tänzer und Sarah-Connor-Ex die zarte Liebelei vor laufenden Kameras. „Ich möchte es nicht kompliziert haben.“ Das wiederum dürfte beim Wunsch geblieben sein, wie am Ende die Vorschau auf Folge 3 erkennen ließ.

Cora über Jenny: „Wir haben ne lockere Freundschaft“

Die Komplikation nahte in Person von Jenny Elvers, Schauspielerin von Beruf und bekannt „aus Funk, Fernsehen und bunten Blättern“, wie sie bei ihrem Einzug wahrheitsgemäß kundtat. Warum kam sie so spät? Die Pandemie war schuld. „Bei mir schlug der Corona-Test an.“ Jetzt hoffe sie, „nicht nur Hohlbratzen“ in der Villa anzutreffen, sondern „wenigstens eine Person, die ich mag“. Die war schnell gefunden. „Ein ganz feiner Kerl, der ist charmant, der ist lustig“, schwärmte sie über Marc Terenzi. Auch mit ihrer zukünftigen Gegenspielerin war sie bekannt. „Wir haben ne lockere Freundschaft. Wir sind beide Single-Ladys“, bestätigte Cora Schumacher betont kühl. So fangen große Dramen an.

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Das Doppelbett musste die neu Angekommene aber erst mal mit Ex-„Bachelorette“-Teilnehmer Sebastian Fobe teilen, da war nämlich noch eine Hälfte frei. Das von Marc blieb einstweilen anderweitig besetzt. Seinen intimsten Moment hatte der ehemalige Boygroup-Star dann aber nicht in der Horizontalen, sondern abends am Pool. Joey Heindle, dem einstigen DSDS-Fünften, schüttete er eine Art Lebensbeichte in den Schoß.

„Die Leute haben nicht gerafft, dass ich totally besoffen war“

„Es ist hart, wenn du erfolgreich bist, funktionieren musst und Drogen nimmst“, informierte der 43-Jährige den 15 Jahren jüngeren Showbiz-Kollegen. „Gefangen“ habe er sich gefühlt. „Ich war totally abgefuckt. Alle haben es gesehen, niemand hat was gesagt. Ich habe gesoffen, nur, um zu funktionieren.“

Jeden Abend habe er in dieser dunklen Zeit Shows gespielt und zwei Flaschen Wodka gebraucht, um sich wohl auf der Bühne zu fühlen. „Die Leute haben nicht gerafft, dass ich totally besoffen war.“ Zweimal habe er mit seinem Alkoholproblem eine Klinik aufgesucht. „Aber es war schlimmer, als ich rausgekommen bin.“ Schließlich habe er daheim auf dem Sofa gesessen und gar nichts mehr gefühlt. Dann habe er sich vorgenommen, es ein Jahr ohne Alkohol zu probieren, um zu sehen, ob sein Leben noch eine Perspektive habe. „Nach drei Monaten fühlte ich mich so gut, dass ich gesagt habe: Okay ich kann das schaffen. Ich mache das weiter, mehr Fitness und tue etwas für meinen Körper. Und dann hat sich alles geändert.“

Joey Heindle muss gehen: „Das tut schon ziemlich weh“

Joey fühlte sich dem älteren Star da ganz nah, „er ist so ein cooler Typ, wie ein Bruder für mich“. Doch der große Bruder dankte die Zuneigung später auf eigenartige Weise. Er setzte Joey Heindle neben Julian F.M. Stoeckel auf die Kandidatenliste für die Rauswahl. „Super-amazing, aber immer noch unberechenbar“, sei der junge Mitstreiter, so die Begründung.

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„Hätte ich nicht gedacht, das tut schon ziemlich weh“, konzedierte der Düpierte, war ansonsten aber wild entschlossen, keine Szene zu machen und das Positive aus der Zurückweisung zu ziehen. „Ich bin ein gefährlicher Gegner, das ist einfach so“, erklärte er sich das von der Gruppe bestätigte Aus. „Da fährt der Pipimann gerne ein.“

Gutes Stichwort eigentlich. Wie Jenny Elvers die Nominierung erlebte? Voller Dankbarkeit. „Ich war schon fast am Kofferpacken“, hatte sie fest damit gerechnet, dass Marc sie nach Hause schicken würde. Warum auch immer. Dass es anders kam, habe sie „wirklich berührt“.

RND/Teleschau

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