Faustschläge an den Kopf

BR-Reporter bei Pressekonferenz zu Corona-Impfung angegriffen

Das Logo vom Bayerischen Rundfunk (BR) und der ARD. (Symbolbild)

Das Logo vom Bayerischen Rundfunk (BR) und der ARD. (Symbolbild)

München. Ein Reporter des Bayerischen Rundfunks (BR) ist am Rande einer Pressekonferenz in München von einem Mann angegriffen worden. Der Reporter habe Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Der Vorfall habe sich am Dienstag bei einer Pressekonferenz von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) zu einer Kampagne für Corona-Auffrischimpfungen ereignet. Details wollten die Ermittler im Laufe des Mittwochs bekanntgeben.

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Nach BR-Angaben hatte der Mann den Reporter am Dienstag mit mehreren Faustschlägen auf den Kopf attackiert. Nachdem Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts den Mann zurückgedrängt hatten, habe der Angreifer dem Reporter auf dem Weg zum Auto aufgelauert und ihn erneut mit Faustschlägen angegriffen.

„Angriff auf die Pressefreiheit“

BR-Intendantin Katja Wildermuth verurteilte den Angriff am Mittwoch. „Jeder Angriff auf Journalisten ist auch ein Angriff auf die Pressefreiheit.“ BR-Chefredakteur Christian Nitsche sprach vom bislang schwersten Angriff auf einen BR-Kollegen. Reporter seien während der Corona-Pandemie auf Demonstrationen zwar immer wieder verbal angegangen worden. „Die jetzige gewalttätige Attacke sprengt diese Dimension“, sagte Nitsche.

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RND/dpa

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