#kunstsichtbar

Videoclips gesucht: Kulturraum unterstützt regionale Künstlerinnen und Künstler

Unter dem Motto „#kunstsichtbar“ können alle Kunst- und Kulturakteure Videoclips einreichen (Symbolbild).

Unter dem Motto „#kunstsichtbar“ können alle Kunst- und Kulturakteure Videoclips einreichen (Symbolbild).

Meißen. Der „Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge“ möchte Künstler aus der Region unterstützen. Dazu hat der Zweckverband vor wenigen Tagen einen Aufruf gestartet. Unter dem Motto „#kunstsichtbar“ können alle Kunst- und Kulturakteure Videoclips einreichen, um ein Preisgeld zu gewinnen. Egal ob professionell, nebenberuflich oder ehrenamtlich: Vereine, Kunstschaffende und Akteure mit dem Wohnsitz oder Ar­beitsplatz in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dürfen ihre kreative Ar­beit einreichen. Zugelassen sind Songs, Lesungen, Theaterstücke, DJ-Sessions, Atelierrundgänge und ähnliches. Wichtig sei das digitale Format, heißt es in dem Aufruf. Startschuss für das Projekt „#kunstsichtbar“ ist der 1. Juli. Einsendeschluss ist am Ende des Monats.

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Vieles steht immer noch nahezu still

Die Geschäftsstelle des Kulturraumes wird die eingereichten Videoclips sichten: Alle Beiträge die zur Veröffentlichung auf der Homepage und Facebook-Seite des Kulturraums ausgewählt werden, erhalten eine Prämie von 250 Euro. Aus der getroffenen Auswahl wird ei­ne Jury zusammen mit dem öffentlichen Zuspruch die drei ansprechendsten Beiträge auswählen: Der erste Preisträger erhält 1500 Euro, Platz zwei wird mit 1000 Euro belohnt und der dritte Rang darf sich über 500 Euro freuen. Bis zum Jahresende wird entschieden, welche der Videos das Rennen machen werden.

Seit über einem Jahr leide der gesamte Kulturbereich durch die Coronapandemie: Vieles stehe nahezu still oder lebe nur hinter geschlossenen Türen, heißt es in der Pressemitteilung des Projekts. Öffentliche Kultureinrichtungen oder kulturelle Bildungseinrichtungen, privatwirtschaftliche Unternehmen sowie Künstler und Kulturvereine haben teils mit harten wirtschaftliche und künstlerischen Einschnitte zu kämpfen. Mit seinem Aufruf möchte der Kulturkonvent – das verwaltende Hauptorgan des Kulturraums – nun den Folgen der Pandemie entgegenwirken. In der vergangenen Woche hat er 25.­000 Euro für das Corona-Sonderförderprogramm „#kunst­ischtbar“ bereitgestellt. Die Summe soll komplett in die Clips fließen: Über 80 Videos können mit der 250-Euro-Prämie rechnen.

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Ohne Kunst und Kultur könne weder eine Gesellschaft überleben noch eine Krise wie diese überstanden werden, betont Meißens Landrat und Vorsitzender des Kulturkonvents Ralf Hänsel (parteilos): „Gleichzeitig können auch Künstlerinnen und Künstler ohne Publikum nicht überleben. Mit unserem Aufruf #kunstsichtbar zeigen wir gemeinsam, dass unser Kulturraum immer noch erlebbar lebendig ist.“

Weitere Informationen im Netz unter: www.kulturraum-erleben.de > Kulturraum erleben > #kunstsichtbar

Von Sören Hinze

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