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Feuerwehreinsatz

Ungewöhnliche Rettung in Pirna – Kind steckt mit Finger in Metallplatte fest

Der Junge konnte von der Feuerwehr in einer länger andauernden Rettungsaktion befreit werden.

Der Junge konnte von der Feuerwehr in einer länger andauernden Rettungsaktion befreit werden.

Pirna.Der dreijährige Constantin schüttelt den Kopf. „Das mache ich nie wieder. Dann tut es mir wieder weh und ich komme nicht mehr los“ sagt er, auf dem Arm von Rettungsassistent Matthias Urban (39) sitzend. Am Donnerstag hatte der Knirps beim Spaziergang mit seinem Opa einen Finger in ein Loch in einer kiloschweren gusseisernen Bodenplatte gesteckt. Und blieb stecken – für mehr als eineinhalb Stunden.

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Erst dann gelang es den Rettungskräften endlich, Kind und Metall zu trennen. Tapfer hatte der Kleine ausgeharrt und mitgearbeitet, während er mit der Platte am Finger zunächst in die Hauptfeuerwache transportiert wurde. Nur dort stand genug Werkzeug zur Verfügung.

Die Hand des Jungen abgeschirmt bohrten die Brandschützer ein zweites Loch und frästen sich von dort in Richtung Finger vor. Das letzte Stückchen feilte der Dreijährige sogar selbst.

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Der Kleine ist wohlauf und hat „gut mitgemacht“, freuten sich die Einsatzkräfte. Für einen Dreijährigen sei es „sportlich gewesen“, so lange durchzuhalten. Zur Belohnung durfte Constantin noch mit dem Feuerwehrauto mitfahren. Und auch der Opa ist begeistert vom Einsatz der Rettungskräfte. „Ich kann nur sagen, super. Für die Jungs lasse ich mir was einfallen.“

Von Daniel Förster

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