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Hellendorf / Bad Gottleuba

Pkw kracht gegen zwei Bäume und überrollt Fahrer

Tödlicher Verkehrsunfall bei Hellendorf (Bad Gottleuba).

Tödlicher Verkehrsunfall bei Hellendorf (Bad Gottleuba).

Hellendorf. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagabend in der Sächsischen Schweiz an der Grenze zu Tschechien gekommen. Dabei wurde ein 40-Jähriger aus seinem Fahrzeug geschleudert und von diesem überfahren.

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Gegen 19 Uhr war der Mann mit seinem mit einem Pkw Ford S-Max auf der S173 unterwegs. Er fuhr von Rundteil nahe des Grenzüberganges zu Tschechien in Richtung Hellendorf. Die Fahrbahn der Straße wird derzeit erneuert. Die Asphaltschicht wurde kürzlich aufgetragen, darauf liegt feiner Splitt. Der Grenzübergang ist wegen der CoronapPandemie und der damit verbundenen Grenzschließungen nach Tschechien gesperrt.

Nach einer leichten Rechtskurve verlor der 40-jährige die Kontrolle über das Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß seitlich mit der Fahrerseite gegen zwei Bäume. Anschließend drehte sich der Wagen um die eigene Achse und kam auf der gegenüberliegenden Seite, entgegen der Fahrtrichtung, im Straßengraben zum Stehen. Dabei wurde der Fahrer aus seinem Ford in den Straßengraben geschleudert und von diesem überrollt.

Als die ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Polizei kurz nach 19 Uhr an der Unfallstelle eintrafen, lag der Verunfallte bewusstlos unter dem Heck des Fahrzeugs. Die Kameraden aus Markersbach, Bad Gottleuba, Berggießhübel trennten zunächst die Fahrertür vom Pkw ab, um mit Lufthebekissen das Fahrzeug anheben zu können.

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Danach zogen sie den Mann regungslos hervor. Ein Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Neben dem Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Dresden kamen auch Gutachter der Dekra zum Unfallort. Bis gegen Mitternacht wurde die Unfallstelle die sich über 100 Meter erstreckte vermessen. Trümmerteile verteilten sich auf der Straße und dem angrenzenden Feld. Gegen Mitternacht wurde der PKW abgeschleppt. Die Polizei ermittelt nun zur Unfallursache und ob der Fahrer angeschnallt war. Außerdem wird überprüft, ob er die Straße aufgrund der Sperrungen durch Corona und Bauarbeiten rechtmäßig befahren hatte.

Das Kriseninterventionsteam Sächsische Schweiz betreute die Angehörigen.

Von mf

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