Seniorenheim im ehemaligen Finanzamt

Pflege statt Fiskus

Blick in den Speisesaal des Hauses. Zwei Köche sorgen dafür, dass die Bewohner und Tagespflegegäste zwischen zwei Mahlzeiten auswählen können.

Blick in den Speisesaal des Hauses. Zwei Köche sorgen dafür, dass die Bewohner und Tagespflegegäste zwischen zwei Mahlzeiten auswählen können.

Freital. An der Ecke von Coschützer Straße und „An der Leisnitz“ steht ein Gebäude, in dem noch vor rund zwei Jahren die Freitaler ein- und ausgingen, um ihre Anliegen beim Finanz- oder Arbeitsamt vorzutragen. Dort ist jetzt ein Haus der Pflege. Betreiber ist der Pflegedienst „Advita“, der auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern Tages- und Palliativpflege, Betreutes Wohnen, eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und ein Intensivpflegezentrum anbietet.

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Gestern übergab Investor MDU den Komplex an Hausleiterin Ulrike Schillheim von der advita Pflegedienst GmbH. Rund zwölf Millionen Euro hatte die MBU-Gruppe in diese Immobilie investiert. „Wir haben sie bis auf den Rohbau entkernt und anschließend komplett saniert“, erklärte MDU-Chef Oliver May.

Im Erdgeschoss befindet sich die Tagespflege für 44 Gäste mit integriertem Speisesaal. In den zwei Stockwerken darüber sind zwei Wohngruppen für 24 Menschen mit Demenz beheimatet. Unterm Dach, mit Blick auf den Freitaler Stadtteil Potschappel, befinden sich die 45 Ein- bis Dreiraumwohnungen des „Betreuten Wohnens“. Die Wohnflächen umfassen 40 bis 100 Quadratmeter und kosten zwischen 600 und 1500 Euro Mietey. Im angrenzenden Haus ist im ersten Obergeschoss der stationäre Bereich der Intensivpflege untergebracht. Dort kümmern sich 30 Pflegefachkräfte um bis zu 16 Patienten. Weitere 25 Mitarbeiter sind in der ambulanten Pflege und Tagespflege beschäftigt. Auch gibt es einen Fitnessraum samt Infrarotkabine und Salzgrotte im Erdgeschoss. Neben Bewohnern des „Betreuten Wohnens“ können auch Tagespflegegäste und Wohngruppenbewohner in Begleitung von Pflegepersonal diese Angebote nutzen.

Rund 20 solche Pflegeeinrichtungen betreibt advita in Sachsen.

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Von Kerstin Ardelt-Klügel

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