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Notfalldienst

Johanniter verstärken ihre Rettungsflotte

Die beiden Johanniter-Regionalvorstände Titus Reime (r.) und Dirk Roscher präsentieren einen der vier neuen Rettungswagen.

Die beiden Johanniter-Regionalvorstände Titus Reime (r.) und Dirk Roscher präsentieren einen der vier neuen Rettungswagen.

Radebeul/Coswig. Mit zwei neuen Fahrzeugen hat der Regionalverband Meißen/Mittelsachsen der Johanniter-Unfall-Hilfe seine Fahrzeugflotte in der Rettungswache Radebeul. verstärkt. Eines der beiden dient als Reservefahrzeug, das andere kommt bei Großschadensereignissen zum Einsatz, berichtet der hauptamtliche Regionalvorstand Dirk Roscher.

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Im Februar 2017 übernahmen die Johanniter die Rettungswache in der Lößnitzstadt mit der Außenstelle Moritzburg. Zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie einen Krankentransportwagen stehen dort täglich rund um die Uhr bereit und rücken zu Unfällen bei medizinischen Notfällen aus. Nach der Neuvergabe der Rettungswachenbereiche durch den Landkreis Meißen bleiben sie dafür bis Ende 2024 zuständig. Zudem kam im Kreisgebiet die Rettungswache Katzenberg in Nossen mit der Außenstelle Lommatzsch neu hinzu. Auch hier musste die Flotte um einen Reservewagen sowie einen Wagen zur Verstärkung bei Großeinsätzen erweitert werden. Jedes der insgesamt vier neuen Fahrzeuge kostet allein rund 150 000 Euro.

Beim Regionalverband Meißen/Mittelsachsen sind nicht nur die Rettungswagen neu. Regionalvorstand Roscher lenkt erst seit vorigem November die Geschicke dort. Seit Anfang des Jahrs steht ihm als ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Radebeuler Titus Reime zur Seite. „Wir haben 185 hauptamtliche und 120 ehrenamtliche Mitarbeiter“, informiert Roscher. Sie leisten neben der Unfallhilfe in neun Kitas, in der Coswiger Sozialstation mit ambulanten Pflegedienst, in einem Riesaer Pflegeheim sowie im Ehrenamt unter anderem beim Besuchdienst und in zwei Katastrophenschutzeinsatzzügen ihren Dienst.

Die Aktivitäten der Johanniter wollen die beiden neuen Vorstände in Radebeul, Coswig und Umgebung verstärken. Neben dem ambulanten Pflegedienst betrifft dies vor allem den Hausnotrufdienst. Dieses Angebot richtet sich besonders an ältere, behinderte oder chronisch kranke Menschen. Wenn sie zum Beispiel in der Wohnung stürzen und nicht mehr von allein aufstehen können oder bei anderen Notfällen, genügt ein Knopfdruck, an einem kleinen Gerät, das sie bei sich tragen. Aus der Zentrale meldet sich dann ein Mitarbeiter. Er bespricht, ob eine Vertrauensperson, die einen Wohnungsschlüssel hat, vorbeikommen soll, oder der Pflegedienst oder ein Notarzt gerufen werden muss. Ziel dieses seit rund 30 Jahren bestehende Angebot sei es, dass ältere Menschen solange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können, so Reime. Rund 350 Hausnotrufdienst-Anschlüsse gibt es im Zuständigkeitsbereich des Regionalverbandes Meißen/Mittelsachsen.

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Von Silvio Kuhnert

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