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Nahverkehr

Eilbus von Heidenau nach Glashütte stark gefragt

Seit Juni 2017 fahren zwischen Heidenau und Glashütte Express-Busse.

Seit Juni 2017 fahren zwischen Heidenau und Glashütte Express-Busse.

Glashütte.Eineinhalb Jahre nach Einführung der Eilbusverbindung zwischen Heidenau und Glashütte haben die Verantwortlichen vom zuständigen Verkehr­sverbund Oberelbe (VVO) jetzt eine positive Bilanz gezogen. Die Buslinie 372 er­gänzt seit Juni 2017 montags bis freitags den Fahrplan der Re­gionalbahn im Müglitztal. Inzwischen nutzen 2100 Fahrgäste monatlich die Busse. Mit der Eilbuslinie hatten der Verkehrsverbund, die beteiligten Verkehrsunternehmen und die Stadtverwaltung Glashütte auf die hohe Nachfrage allen voran durch Pendler reagiert.

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Die Busse fahren sechsmal am Tag in beide Richtungen und verstärken damit den Takt der Eisenbahn zwischen Heidenau und Glashütte. Eine Verdichtung des Bahnverkehrs war wegen der Eingleisigkeit der Strecke und fehlenden Ausweichstellen nicht möglich. Mit den zu­sätzlichen Bussen besteht in der Hauptverkehrszeit alle halbe Stunde eine Verbindung zwischen der Uhrenstadt und der S-Bahn im Elbtal. Der Bus benötigt für die kurvenreiche Strecke nur 29 Minuten – hält dafür aber unterwegs lediglich in Dohna, Mühlbach und Niederschlottwitz.

Seit Einführung des Angebots sind die Fahrgastzahlen auf der Strecke stetig ge­stiegen, erklärt Stefan Gerstenberg, Verkehrsplaner beim VVO: „Waren im Juli 2017 knapp 900 Fahrgäste auf der Linie un­terwegs, stieg die Zahl bis zum November 2018 auf 2100 monatliche Fahrgäste.“ Für eine Linie, die erst bekannt werden müsse und vorrangig eine Ergänzung zum Zug darstelle, sei das eine ordentliche Entwicklung, so der Verkehrsstratege. „Insbesondere freut uns, dass die Fahrgäste sich rege und konstruktiv zu dem Bus ge­äußert haben: So kamen auf Wunsch der Pendler noch eine frühere Ab­fahrt sowie ein Halt in Mühlbach dazu. Beides wird gut angenommen.“

Von Sebastian Kositz

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