Tourismus

Die Stadt Meißen saniert ihre Tourist-Information-Stelle

Bürgermeister Markus Renner, Tourist-Info Leiterin Christina Czach und Christian Friedel, Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur (v.l.) in den künftigen Räumen des Marketing-Amtes.

Bürgermeister Markus Renner, Tourist-Info Leiterin Christina Czach und Christian Friedel, Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur (v.l.) in den künftigen Räumen des Marketing-Amtes.

Meißen. Kurz vorm Jahresende herrscht an der Tourist-Information Am Markt 3 keine besinnliche Festtagsstimmung. Drei Tage vor Weihnachten wird der Putz von den Wänden gekratzt und der Pinsel geschwungen, denn: Die Stadt Meißen will ihren Anlaufpunkt für Touristinnen und Touristen aus Deutschland und der ganzen Welt in neuem Glanz erstrahlen lassen. „Der Startschuss zur Modernisierung des wichtigsten Anlaufpunktes für Gäste der Porzellan- und Weinstadt ist für uns eine tolle Nachricht zum Jahresende“, zeigt sich Meißens Bürgermeister Markus Renner zufrieden. Rund 275 000 Euro investiert die Stadt in den Umbau, der zu 90 Prozent aus dem sächsischen Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert wird.

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Doch bevor der eigentliche Umbau der Tourist-Info starten kann, müssen Büroräume für die Übergangszeit her. Deshalb wird im ersten Bauschritt das benachbarte ehemalige Café, das seit Jahren leer steht, zu Büros umfunktioniert. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tourismus-Stelle im Februar 2022 umziehen.

Im Anschluss beginnt die Sanierung der alten Infostelle. Heißt: neue Wasserleitungen und Elektrik verlegen, für Brandschutz sorgen und das alte Gebäude barrierefrei gestalten. Die technische Ausstattung wird ebenso auf den aktuellen Stand gebracht. Hellere einladende Farben sollen für einen freundlicheren Gesamteindruck sorgen. Neben neuen Möbeln, wie Regalen und Vitrinen für Flyer, Broschüren und Souvenirartikel erhält die neue Tourist-Information einen für Meißen stilechten Hingucker: „Besonders freuen wir uns, dass uns die ’Meissen Porzellan-Stiftung’ für die sanierten Räume ein Porzellan-Wandbild als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen wird – ein weiterer toller Blickfang“, sagt Christian Friedel, Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur. „Das Bild wird unsere Gäste sofort daran erinnern, dass in Meißen die älteste Porzellan-Manufaktur Europas zu Hause ist.“

Wenn der zweite Bauabschnitt, der laut Stadtverwaltung im Frühjahr 2022 fertig werden soll, erledigt ist, ziehen die Angestellten der Tourist-Information wieder in ihre neuen alten Räumlichkeiten zurück. Das sanierte Café bleibt aber nicht ungenutzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bereiche Stadt- und Tourismusmarketing sowie Kultur beziehen dort ihr neues Quartier.

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Von Tim Krause

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