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Verkehr

B 6 zwischen Dresden und Meißen gesperrt

Meißen/Dresden. Kraftfahrer müssen im linksseitigen Elbtal im Sommer mehr Fahrzeit zwischen Meißen und Dresden-Niederwartha einplanen. Denn die Bundesstraße ist voll gesperrt, wie die Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) ankündigte. Auf der Agenda stehen hauptsächlich die Erneuerung der beiden obersten Schichten der Schwarzdecke, die sogenannte Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht. Wegen der Fahrbahnbreite können die Bauarbeiten nur unter Vollsperrung vorgenommen werden.

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Startschuss im Juni

Der Baubeginn für den ersten Abschnitt ist derzeit für den 22. Juni 2020 geplant. Er liegt rund 100 Meter nach dem Einmündungsbereich Schachtberg (Kreisstraße 8032) am Ortsausgang Scharfenberg und endet etwa 150 Meter vor der Zufahrt zum Tierpark Meißen-Siebeneichen. Das Lasuv lässt die rund 3,8 Kilometer lange Strecke in zwei Teilabschnitte teilen, auf denen nacheinander Bauleute das Sagen haben.

Zunächst erneuern sie die Fahrbahn zwischen Scharfenberg und Rehbocktalschänke. Danach vom Rehbocktal aus bis rund 150 Meter vor der Zufahrt zum Meißner Tierpark Siebeneichen. Durch die Bildung zweier Teilabschnitte möchte das Lasuv sicherstellen, dass das Rehbocktal mindestens aus einer Fahrtrichtung erreichbar bleibt.

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Die großräumige Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über die Niederwarthaer Brücke und Coswig sowie die Hauptverkehrsader auf der rechten Elbseite, Dresdner Straße beziehungsweise Staatsstraße 82, und Altstadtbrücke in Meißen.

Gewohnter Verkehr für Ende August geplant

Nach der rund vierwöchigen Bauzeit und Umleitung sind Kraftfahrer noch nicht erlöst. Denn im direkten Anschluss beginnt voraussichtlich am 20. Juli 2020 die Erneuerung der Fahrbahn westlich Niederwartha auf rund 5,4 Kilometer Länge. Die Bauarbeiten dauern nach jetzigem Planungsstand sechs Wochen bis 29. August 2020 an. Auch hier lässt das Lasuv fünf Teilabschnitte bilden: Der erste beginnt in Niederwartha rund 100 Meter nach der Einmündung Weistropper Straße und endet einen Kilometer weiter am Ende der rechtsseitigen Bebauung. Weiter geht es von hier bis zur Einmündung Gutsweg in Wildberg. Der dritte Teilabschnitt verläuft zwischen vorgenannter Einmündung und der Einmündung An der Wilden Sau in Gauernitz. Fast der gesamte Ort Gauernitz bleibt von Bauarbeiten verschont. Der vierte Teilabschnitt liegt zwischen dem Ortsausgang Gauernitz und Scharfenberg. Der fünfte Teilabschnitt umfasst den Ort Scharfenberg.

Die Umleitung erfolgt wie beim ersten Bauabschnitt. Rund 2,85 Millionen Euro sind als Baukosten insgesamt veranschlagt.

Von Silvio Kuhnert

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