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Bienen

An Sachsens Schulen soll es summen

Der Radebeuler Imker Olaf Kretschmann erklärt Schülern des Evangelischen Schulzentrums die Welt der Bienen.

Der Radebeuler Imker Olaf Kretschmann erklärt Schülern des Evangelischen Schulzentrums die Welt der Bienen.

Radebeul.Sachsens Schüler sollen das Imkern lernen. Damit Kinder und Jugendliche sich für Natur und Umwelt begeistern und sich die Bienenpopulation um neue Völker vermehrt, haben die Landesregierung und der Landesverband Sächsischer Imker ein Bündnis geschlossen. So bekommen Schulen vom Freistaat finanzielle Unterstützung beim Aufbau und der Betreibung von Bienenständen. Fachmännischer Rat erhalten sie dabei im Rahmen des schulischen Ganztagsangebots oder in Form von Arbeitsgemeinschaften von lokalen Imkern. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung ist diese Initiative im Evangelischen Schulzentrum Radebeul gestartet.

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Im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer (M.) und Schülern unterschrieben Christian Piwarz (l.) und Michael Hardt die Absichtserklärung.

Im Beisein von Ministerpräsident Michael Kretschmer (M.) und Schülern unterschrieben Christian Piwarz (l.) und Michael Hardt die Absichtserklärung.

„Wir wollen das Kinder und Jugendliche mit einem Verständnis für die Natur aufwachsen. Für uns ist die Bewahrung der Schöpfung ein ganz wichtiges Anliegen“, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), in dessen Beisein Kultusminister Christian Piwarz (CDU) und Michael Hardt, Vorsitzender des Imker-Landesverbandes, das Bündnis eingingen. Für den Landeschef ist das Imkern ein Beitrag, ganz praktisch beim Schutz und der Bewahrung der Natur mitzumachen und dabei noch staunend zu lernen. Er hofft, dass nach der Schule in Altkötzschenbroda sich weitere im Freistaat an dem Projekt beteiligen.

Kultusminister Piwarz sprach vom Erhalt der Artenvielfalt: „Immer mehr Tierarten sind vom Aussterben bedroht oder ihre Bestände gehen zurück. Dies betrifft auch Insekten und im speziellen die Bienen.“ Er verwies auf ein Zitat Albert Einsteins. Der berühmte Physiker soll gesagt haben, dass, wenn die Biene einmal von der Erde verschwunden sei, der Mensch nur noch vier Jahre zu leben habe.

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Für Imker-Verbandschef Hardt ist die Bienenzucht eines der schönsten Hobbys. Der ruhige Umgang mit diesen Tierchen reduziere den Stress. Außerdem falle beim Imkern noch ein wunderbares Nebenprodukt ab – der Honig. In Sachsen gibt es rund 5500 Imker.

Von Silvio Kuhnert

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