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Sendemast

4300 Stimmen für bedrohten Funkturm in Wilsdruff

Der Technikverein Sender Wilsdruff, der den Turm übernehmen wollte, kämpft nunmehr für deren Erhalt.

Der Technikverein Sender Wilsdruff, der den Turm übernehmen wollte, kämpft nunmehr für deren Erhalt.

Wilsdruff/Pirna.Akteure der Bürgerinitiative Wilsdruff haben in Pirna eine Unterschriftensammlung an Landrat Michael Geisler (CDU) übergeben. Rund 4300 Stimmen hat die Initiative gesammelt, um den bedrohten Funkturm in Wilsdruff zu retten.

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Das 153 Meter hohe technische Denkmal, von Anwohnern „Bleistift“ genannt, soll abgerissen werden (DNN berichteten). Laut Eigentümer Media Broadcast GmbH aus Köln sei der jährlicher Erhalt des ausgedienten Sendemastes unwirtschaftlich. Es bestehe kein Bedarf mehr nach Mittelwellenausstrahlung. Baubedingt könne die Antenne nicht anderweitig genutzt werden, schätzte der Besitzer ein. Das Landratsamt hat den Abriss bereits genehmigt, er soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Die Petenten halten dagegen: In ihrer Eingabe fordern sie, dass die Abrissgenehmigung zurückgenommen und der Turm als Landmarke und Denkmal erhalten werden soll. Der Sender Wilsdruff war von 1954 bis 2013 in Betrieb. Der dazugehörige Rundbau beherbergt alte Übertragungstechnik wie Senderöhren und Luftspulen.

Landrat Geisler will nun alle Beteiligten, sprich die Mast-Eigentümer sowie die Petenten und Mitglieder des Technikvereins Sender Wilsdruff, an einen Tisch holen, um gemeinsam über eine Lösung zu debattieren.

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Von Daniel Förster

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