Prozessauftakt im März

33-Jährige wegen Kindstötung vor Gericht

Symbolbild

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Zwickau. Wegen des Verdachts der Tötung ihres Neugeborenen muss sich ab Ende kommender Woche eine 33-Jährige aus dem westsächsischen Wilkau-Haßlau verantworten. Wie das Landgericht Zwickau am Donnerstag mitteilte, beginnt der Prozess am 1. März. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau Totschlag durch Unterlassen vor. Sie soll ihr im August 2016 geborenes Baby nach der Geburt nicht versorgt haben, so dass es starb. Die Leiche des kleinen Jungen war erst rund zehn Monate später auf einer Wiese nahe einer Bushaltestelle im Ortsteil Culitzsch gefunden worden, in zwei Handtücher und einen Bettbezug gewickelt.

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Die Mutter soll versucht haben, das zu Hause geborene Kind in eine sogenannte Babyklappe zu bringen. Auf der Fahrt dorthin soll das Kind gestorben sein. Die Frau, die noch andere Kinder hat, konnte zwei Monate nach dem Fund der Babyleiche anhand eines DNA-Abgleichs identifiziert und festgenommen werden. Zunächst hat das Gericht für den Prozess sechs Verhandlungstage angesetzt.

dpa

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