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Hellerau

Zusätzliche Gelder für Bauarbeiten am Festspielhaus

Das Festspielhaus Hellerau in Dresden.

Das Festspielhaus Hellerau in Dresden.

Dresden.Der Finanzausschuss des Stadtrats soll 260 000 Euro für Bauarbeiten am Festspielhaus zur Verfügung stellen. Das geht aus einer Beschlussvorlage von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain hervor.

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Der gegenwärtige Bauzustand würde nicht mehr den Anforderungen des Spielbetriebs entsprechen. Auch für die konzeptionellen Vorstellungen der neuen Intendanz seien strukturelle und bauliche Veränderungen erforderlich. "Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Erfüllung der freiwilligen kulturellen Aufgaben", erklärte der Bürgermeister mit Verweis auf die Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens.

Geplant seien unter anderem die Erweiterung der Heizungsanlage auf den Eingangsbereich, Ergänzungen am bestehenden Besucherleitsystem, Arbeiten im Foyer wie die Umstellung des Beleuchtungssystems auf LED-Technik sowie die Umrüstung der Beleuchtungs-, Beschallungs- und Bühnentechnik im Oberlichtsaal (Dalcroze-Saal). Im Außenbereich sind Arbeiten an der Wegedecke des Vorplatzes, an den Stellplatzmarkierungen für die Pkw-Parkplätze und an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geplant.

Das geht nicht: Außengelände wird momentan „unstrukturiert genutzt“

Zur Begründung hieß es unter anderem, die letzte Sanierung im Foyer- und Eingangsbereich sei 1998, also vor 20 Jahren, erfolgt. Damals sei das Festspielhaus nur von Mai bis Oktober zweiweise genutzt worden. Als das Festspielhaus für die dauerhafte Nutzung fit gemacht wurde, sei aufgrund fehlender Finanzmittel im Foyer- und Eingangsbereich nicht gemacht worden.

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Nun soll diese nachgeholt werden und gleichzeitig im Eingangsbereich das Raumklima verbessert und eine zeitgemäße Besucherstromführung umgesetzt werden. Das Außengelände sei bisher „aufgrund finanzieller Prioritätensetzung gar nicht gestaltet und wird derzeit unstrukturiert genutzt“. Aus funktionalen und sicherheitstechnischen Gründen sei das „nicht mehr tragbar“.

Für die Gesamtkosten von 260.000 Euro hat das Wissenschafts- und Kunstministerium des Freistaats 130.000 Euro Fördermittel zugesagt. Da die Vorbereitung der Bauarbeiten inklusive der Beratungen der Beschlussvorlage noch im Gange seien und das Vorhaben nicht 2018 abgeschlossen werden könne, werde „zu gegebener Zeit eine Übertragung der Fördermittel beim Kunstministerium beantragt“, heißt es in der Beschlussvorlage. 26.000 Euro stammen aus den Kulturraummitteln des Kulturamtes und 104.000 stellt das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung bereit. Mitte Januar soll der Finanzausschuss über die Gelder entscheiden.

Von I.P.

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