Förderung

Zukunftsstadt Dresden wird Realität

Zahlreiche Ideen wurden in den letzten Jahren von Wissenschaftlern und Bürgern gesammelt. Nun werden einige tatsächlich umgesetzt – probeweise zumindest.

Zahlreiche Ideen wurden in den letzten Jahren von Wissenschaftlern und Bürgern gesammelt. Nun werden einige tatsächlich umgesetzt – probeweise zumindest.

Dresden. Beim Städtewettbewerb „Zukunftsstadt“ ist Dresden einen Schritt weitergekommen. als eine von acht Städten wurde die Landeshauptstadt ausgewählt, Konzepte für eine lebenswerte Stadt in der Zukunft umzusetzen. Gemeinsam mit dem Wissenschaftspartner, dem Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung, sowie mehreren Lehrstühlen der Technischen Universität Dresden wird die Stadt nun einen formellen Förderantrag stellen, damit die Umsetzung der Projekte im kommenden Jahr starten kann. Eine Million Euro sind allerdings schon sicher.

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In der dritten Phase werden die Projekte nun in sogenannten „Reallaboren“ umgesetzt. Darin soll erforscht werden, wie Bürger, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten müssen, damit sich eine Stadt nachhaltig entwickeln kann.

In Dresden werden acht Bürgerprojekte starten. So wird im Reallabor „Essbarer Stadtteil Plauen“ untersucht, welche Nahrungspflanzen genutzt werden können, wenn die Selbstversorgung des Stadtteils erhöht werden soll. Dazu zählt auch, was Anwohner beitragen können, um das Versorgungspotenzial zu erhöhen. Wie öffentliche Flächen in der Stadt nachhaltig mit essbaren Pflanzen bewirtschaftet werden können, untersucht das Labor „Essbares Stadtgrün“.

Zwei Reallabore können noch in diesem Jahr starten, weil sie ein Bürgervoting gewonnen haben und dazu bereits städtische Fördermittel in Höhe von 200 000 Euro vorgesehen sind. Dazu gehört das Projekt „Zur Tonne“. Hier soll herausgefunden werden, wie ein Restaurant ausschließlich mit aussortierten Lebensmitteln betrieben werden kann. Der zweite Gewinner ist das Projekt „Lebensraum Schule gemeinsam gestalten“. Dieses fragt, wie Schulen und dazugehörige Gelände nachhaltig als gemeinsamer Lebensraum neu gestaltet werden kann.

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Außerdem wird im Reallabor „Materialvermittlung“ erforscht, wie Materialien sinnvoll weiterverwendet werden können, anstatt sie wegzuschmeißen. Wie Stadtentwicklung nachhaltiger werden kann, wenn einzelne Stadtteile finanzielle Mittel selbst verwalten, betrachtet das Projekt „Stadtteilfonds und -beiträge für nachhaltige und aktive Nachbarschaften“. In der äußeren Neustadt soll das Modell autofreier Stadtteil für eine Woche getestet werden. Auch Unternehmen werden aktiv eingebunden und sollen beim Projekt „Zukunftsstadt für einen Tag“ an einem Tag des Jahres so wirtschaften als wäre die Zukunftsstadt bereits Realität.

www.zukunftsstadt-dresden.de

Von LML

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