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Stadtrat

Zastrow: „Politik gegen die Mehrheit der Dresdner“

Künftig ein seltenes Bild: Ein Feuerwerk wie hier bei der Schlössernacht. Die Verwaltung schränkt die Zahl der Feuerwerke drastisch ein.

Künftig ein seltenes Bild: Ein Feuerwerk wie hier bei der Schlössernacht. Die Verwaltung schränkt die Zahl der Feuerwerke drastisch ein.

Dresden. Holger Zastrow, Vorsitzender der Fraktion FDP/Freie Bürger, hat sich auf einer aktuellen Stunde im Stadtrat empört über die drastische Einschränkung von Feuerwerken in Dresden geäußert. „Das ist grüne Kumpanei, das ist Vetternwirtschaft, das ist Politik gegen die Mehrheit der Dresdner“, erklärte der Liberale. Obwohl es keinen Stadtratsbeschluss zu dieser Frage gebe, habe die Stadt im vorauseilenden Gehorsam Tatsachen geschaffen.

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Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) erklärte, die Verwaltung setze lediglich geltendes Recht um. Ab 1. August sind nur noch zwei Mittel- oder Großfeuerwerke im Monat pro Ortsamt erlaubt, die nur im Abstand von mindestens fünf Tagen stattfinden dürfen.

„Sobald es um Spaß und Lebensfreude geht, kommen die Grünen mit Verboten um die Ecke“, erklärte Zastrow. Wolfgang Deppe, umweltpolitischer Sprecher der Grünen, verteidigte die restriktive Auffassung seiner Fraktion: „Ich mag Feuerwerke. Aber wenn es an jeder Ecke knallt, geht der Charakter des Besonderen verloren.“ 250 Feuerwerke habe es Jahr für Jahr in Dresden gegeben, das sei eindeutig zu viel.

Thomas Blümel (SPD) kritisierte das Thema der aktuellen Stunde: „Die Leute schütteln nur mit dem Kopf, wenn sie sehen, worüber wir debattieren.“

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Von tbh

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