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Offenes Rathaus und Ehrenamtsbörse

Wie Oberbürgermeister Dirk Hilbert die demokratischen Strukturen stärken will

Dirk Hilbert

Dirk Hilbert

Dresden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will mit einem neuen Aktionsprogramm das Vertrauen der Bürger in demokratische Strukturen stärken und den gesellschaftlichen Dialog in der Stadt fördern. So ist am 30. Juni die Veranstaltung „Offenes Rathaus“ geplant, die der Begegnung von Dresdnern und Akteuren der Stadtgesellschaft mit Vertretern aus Verwaltung und Politik ermöglichen soll.

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Veranstaltungen zu Ehrenamt und der Wende

Dezentrale Bürgerforen in den Ortsämtern sollen die Veranstaltung „Offenes Rathaus“ ergänzen. Alle Ortsamtsleiter hätten dafür Interesse bekundet, heißt es aus dem Rathaus. Zur Unterstützung der Bürgerforen stellt Hilbert 10 000 Euro aus seinem Etat zur Verfügung.

Am 22. September plant der OB eine Veranstaltung unter dem Arbeitstitel „Zeit für unsere Stadt – 1. Dresdner Ehrenamtsbörse“ im Rathaus. Dabei sollen Einwohner mit zahlreichen Informationsständen für ein Ehrenamt interessiert werden.

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Neu aufgelegt werden soll auch ein Projekt „Dresdner Wendeerfahrungen“. Dabei sollen Zeitzeugen, die das Ende der DDR und die anschließenden Veränderungsprozesse in Dresden miterlebt haben, ihre biografischen Erfahrungen zum Ausdruck bringen. In der zweiten Jahreshälfte soll ein Bürgerforum mit Gesprächsformaten und Diskussionsrunden stattfinden.

In der „Dresden Lounge“ in der Zentralbibliothek im Kulturpalast sollen drei bis vier Veranstaltungen mit unterschiedlichen Gesprächspartnern stattfinden. Hilbert selbst will auf einer Veranstaltung mit Schülern ins Gespräch kommen. Es gehe darum, besser zu verstehen, was junge Menschen in der Stadt bewegt, beschreibt der OB das Ziel.

164.000 Euro für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt

Die Stadt soll sich auch weiter im Städtenetzwerk Eurocities engagieren. Das Eurocities Kulturforum wird von Mittwoch bis Freitag in Dresden stattfinden. Dabei wird über die Rolle von Kunst und Kultur im politischen und demokratischen Prozess debattiert. In Kooperation mit „Memorare pacem – Gesellschaft für Friedenskultur“ ist eine Arbeitskonferenz über die Zukunft der Demokratie geplant.

Hilbert will auch dem Projekt „Zukunftsstadt Dresden 2030“ zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen und die Wissensreihe „Zurück oder Zukunft“ unterstützen, bei der sich Experten aus verschiedenen Bereichen mit der Frage befassen, wie sich Dresden in den kommenden Jahren verändern wird oder verändern muss.

Schließlich soll die Bewerbung Dresdens zur "Kulturhauptstadt Europas 2025" in diesem Jahr mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 164.000 Euro unterstützt werden.

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Am 11. und 12. Juni wird der 23. Deutsche Präventionstag im „Congress Center“ stattfinden. Der zweite Kongresstag ist dabei als Publikumstag geplant und soll im Rahmenprogramm wichtige Informationen für Lehrer, Schüler und Eltern bieten. Der Präventionstag steht als Maßnahme zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens in der Stadt in Hilberts Aktionsprogramm.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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