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Wie die Wartezeit in den Bürgerbüros verkürzt werden soll

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

durchschnittlich acht bis zehn Wochen müssen Dresdner derzeit warten, um einen Termin im Bürgerbüro zu bekommen. Zu lang, findet nicht nur Bürgeramtsleiter Markus Blocher. Deshalb sollen verschiedene Maßnahme nun greifen, um diese Wartezeit zu verkürzen. Die Stadt setzt dabei auf Technik statt auf Personal, das ohnehin gerade mit der Bekämpfung der Pandemie, der Registrierung der Ukraineflüchtlinge und der Organisation der OB-Wahl heillos überfordert ist.

Dresdens Bürgeramtsleiter Markus Blocher und Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel präsentieren den Bürgerkoffer zur Erstellung von Ausweisdokumenten für Menschen, die nicht ins Bürgerbüro kommen können.

Dresdens Bürgeramtsleiter Markus Blocher und Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel präsentieren den Bürgerkoffer zur Erstellung von Ausweisdokumenten für Menschen, die nicht ins Bürgerbüro kommen können.

Eine Idee: Dokumentenausgabe per Fingerabdruck. Ähnlich einer Packstation können Bürger so ihre neuen Ausweise abholen, Mitarbeiter werden dafür nicht mehr gebraucht. Innovative Ideen, die laut Blocher die Wartezeit bis Ende des Jahres zumindest mal auf sechs Wochen drücken sollen. Jetzt lesen

 

Zitat des Tages

Der Krankenstand ist gegenwärtig deutlich erhöht.

Falk Lösch

Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe, über den derzeitigen Personalmangel.

Die Corona-Nachrichten

Das Corona-Virus und seine Ausbreitung: Das RND zeigt mithilfe verschiedener Grafiken, wie sich die Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen im Inland, Europa und der Welt verändern.

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Aktuelle Zahlen zum Coronavirus: Grafiken, Karten, Tabellen: Wie viele Menschen infizieren sich derzeit und welche Regionen sind besonders betroffen? Wie ist die Lage in den Kliniken? Die aktuellen Zahlen für Deutschland und die Welt. Jetzt lesen

Corona in Dresden: Über 700 Neuinfektionen am Mittwoch: Das Gesundheitsamt Dresden meldet am Mittwoch über 700 Neuinfektionen mit Corona, die Inzidenz bleibt kurz vor der 500. Die gute Nachricht: Todesmeldungen bleiben aus. Jetzt lesen

Kassendaten zeigen: Long-Covid-Erkrankte im Schnitt 105 Tage krankgeschrieben: Die Datenlage über Long Covid ist noch dürftig. Die Techniker-Krankenkasse als größte deutsche Krankenkasse hat nun erstmals die Daten ihrer Versicherten ausgewertet. Das Ergebnis überrascht. Jetzt lesen

 

Dresden und die Region

In Dresden mussten die Kontrolleure im Juni die Daten deutlich weniger Menschen notieren, die ohne gültige Fahrkarte unterwegs waren.

In Dresden mussten die Kontrolleure im Juni die Daten deutlich weniger Menschen notieren, die ohne gültige Fahrkarte unterwegs waren.

Folge des Neun-Euro-Tickets: Weniger Schwarzfahrer in Dresden erwischt

In den Bussen und Bahnen der Verkehrsbetriebe haben die Kontrolleure im Juni deutlich weniger Menschen ohne gültige Fahrkarte ertappt. Jetzt lesen

Unsere Leseempfehlungen

 

Aus unserem Netzwerk

Wasserdampf steigt aus dem Kühlturm vom Atomkraftwerk (AKW) Isar 2.

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EU-Parlament billigt Einstufung von Gas und Atomenergie als nachhaltig und klimafreundlich

Sollten Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich eingestuft werden können? Befürworter und Gegner lieferten sich seit Monaten hitzige Debatten über diese Frage. Nun hat sich das EU-Parlament dafür ausgesprochen. Der BUND fordert die Bundesregierung nun auf, Klage einzureichen. Jetzt lesen

 

Termine des Tages

11 Uhr: Eröffnung des Vonovia-Kundenservices an der Fabrikstraße.

11 Uhr Grundsteinlegung Ärztehaus: In Dresden entsteht in den nächsten 18 Monaten eines der modernsten gewerblich genutzten Gebäude der Sächsischen Landeshauptstadt. Im künftigen Gesundheitszentrum „Löbtauer 66″ wird es auf rund 6000 Quadratmetern ein medizinisches Fachzentrum mit Praxen und Behandlungsräumen der neuesten Generation geben.

 

Wer heute wichtig wird

Werner Hartmann, IT-Pionier in der DDR, fiel beim Machtantritt Erich Honeckers in Ungnade. In diesem Jahr wäre er 110 Jahre alt geworden.

Werner Hartmann, IT-Pionier in der DDR, fiel beim Machtantritt Erich Honeckers in Ungnade. In diesem Jahr wäre er 110 Jahre alt geworden.

Werner Hartmann lieferte in seinem wechselvollen Forscherleben drei wesentliche Beiträge zur Hochtechnologie der jeweiligen Zeit: In den 1930er Jahren befasste er sich mit der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Fernsehtechnik, nach dem Zweiten Weltkrieg war er in der Sowjetunion mit Arbeiten zur Kernstrahlungsmesstechnik am sowjetischen Atombombenprogramm beteiligt und 1961 gründete er in Dresden das erste Forschungsinstitut für Mikroelektronik in der DDR. In diesem Jahr wäre er 110 Jahre alt geworden.

Zusammen mit Sylvelie Schopplich, einer Tochter Hartmanns, und Dr. Hans W. Becker, einem frühen Dresdner Mitarbeiter, beleuchtet Gerhard Barkleit heute ab 17.30 Uhr in den Technischen Sammlungen die verschiedenen Facetten Hartmanns als Familienvater, bürgerlicher Wissenschaftler und Industriemanager in der DDR. Der Eintritt ist frei.

 

Gewusst wie – die Tipps für den Tag

 

Und dann war da noch ...

Die Besuchermassen in Venedig sollen weniger werden.

Die Besuchermassen in Venedig sollen weniger werden.

... Venedig, das ab 2023 Eintrittskarten einführt

Immer wieder hat Venedig in der Vergangenheit angekündigt, Touristinnen und Touristen eine Eintrittsgebühr abzunehmen. Immer wieder wurde der Termin verschoben. Jetzt hat die Lagunenstadt ein Startdatum bekanntgegeben. Jetzt lesen

 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag

Ihre Christin Grödel

Stellvertretende Chefredakteurin

 

Falls Sie Anregungen oder Kritik haben, melden Sie sich gern direkt bei unserem Chefredakteur Dirk Birgel: d.birgel@dnn.de

 

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