Neubau

Weiße Klinker auf dem Weißen Hirsch – Baulücke an der Bautzner Landstraße zu

Helles, cremefarbenes Klinkergestein bildet die Außenhaut des neuen Geschäfts- und Wohnhauses Bautzner Landstraße 14/16.

Helles, cremefarbenes Klinkergestein bildet die Außenhaut des neuen Geschäfts- und Wohnhauses Bautzner Landstraße 14/16.

Dresden. Ganz fertig ist die Fassade nicht. Aber seit wenigen Tagen bekommen Passanten einen ersten Eindruck, wie er aussehen wird: der markante Lückenschluss Bautzner Landstraße 14/16 auf dem Weißen Hirsch. Die Gerüste zur Straßenseite sind gefallen, helles Klinkergestein bildet die Außenhaut des Geschäfts- und Wohnhauses – „in Abstimmung mit der Denkmalpflege“, sagt Architekt Jens Zander, der die Bebauung entworfen hat und durchführt.

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Fertigstellungstermin nicht haltbar

Lange hatte sich gar nichts getan auf der Baustelle. „Es gab Probleme mit dem Rohbauunternehmen", berichtet Zander. Man musste sich noch im vergangenen Jahr trennen, ein neues finden, auch neue Handwerker. „Das dauert, auf dem Baumarkt ist derzeit viel Aufkommen, da gibt es wenig Kapazitäten.“

Deswegen ließ sich auch der angestrebte Fertigstellungstermin für das Vorderhaus nicht halten – der wäre in diesem Sommer gewesen.

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Ein Ladengeschäft im Erdgeschoss und sechs Mietwohnungen von etwa 120 bis 160 Quadratmetern werden dort entstehen.

Im hinteren Bereich der Baustelle ist es noch nicht so weit - vorne das Haus, in das Architekt Zander einziehen will, dahinter ein Neubau mit vier Wohnungen.

Im hinteren Bereich der Baustelle ist es noch nicht so weit - vorne das Haus, in das Architekt Zander einziehen will, dahinter ein Neubau mit vier Wohnungen.

Das Haus soll nun, hofft Zander, Ende des Jahres bezugsfertig sein. „Wir gehen jetzt in die Vermarktung für die Wohn- und Geschäftsflächen, auch für das Hinterhaus“, sagt Zander. Er selbst habe sich allerdings aus der Projektgesellschaft für das Vorderhaus zurückgezogen, fungiert mit seiner Firma noch als Generalunternehmer.

Auf dem Gelände hinter dem Vorderhaus zwischen Bautzner Landstraße und Lahmannring entstehen zwei weitere Gebäude, ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohnungen und hinten – als Anbau an die Brandmauer eines Nachbargebäudes – ein Haus, in das Zander selbst mit Wohnung und Büro einziehen will. Insgesamt werden als Investitionssumme sechs Millionen Euro genannt.

Denkmalpflege bestimmt die Gehwegfarbe

Der hintere Bereich hinkt aber noch hinterher. „Wir müssen von vorne nach hinten durcharbeiten“, erklärt Zander. Auch die Zufahrt zur Baustelle geht vom Lahmannring aus. Mittlerweile sei immerhin das Dach der Tiefgarage geschlossen, das schaffe mehr Platz für Material und Baufahrzeuge.

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Zu Fertigstellungsterminen hinten mag sich der Architekt nicht mehr äußern, gerade für sein eigenes Haus sei das derzeit „relativ unsicher“. Im Moment geht es ohnehin vor allem um das Haus an der Bautzner Landstraße.

Dort fehlen etwa noch Metallverkleidungen für die Fenster und Geländer – auch sie sollen durch kleine Unterschiede dazu beitragen, dass man die beiden Haushälften, die ein sanfter Knick in der Mitte trennt, später besser unterscheiden kann. Und dann kann das Gehwegpflaster wieder erneuert werden. Es werden auch dort helle Steine sein, kündigt Zander an – „ebenfalls abgestimmt mit der Denkmalpflege“.

Von Bernd Hempelmann

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