Kirche

Weihnachtliche Vesper in der Dresdner Frauenkirche online und ohne Besucher

Zum zweiten Mal hat die Dresdner Frauenkirche die traditionelle Vesper ohne Praesenzpublikum veranstaltet (Foto vom 23.12.2021). Wegen der Corona-Pandemie und anhaltend hoher Infektionszahlen in Sachsen war eine Teilnahme nur am Bildschirm moeglich. Der MDR uebertrug den Gottesdienst live im Fernsehen. Sachsens Ministerpraesident Michael Kretschmer (CDU) appellierte, auf das Herz zu hoeren und zu vertrauen - wie es die Hirten in der biblischen Weihnachtsgeschichte vorgemacht haetten.

Zum zweiten Mal hat die Dresdner Frauenkirche die traditionelle Vesper ohne Praesenzpublikum veranstaltet (Foto vom 23.12.2021). Wegen der Corona-Pandemie und anhaltend hoher Infektionszahlen in Sachsen war eine Teilnahme nur am Bildschirm moeglich. Der MDR uebertrug den Gottesdienst live im Fernsehen. Sachsens Ministerpraesident Michael Kretschmer (CDU) appellierte, auf das Herz zu hoeren und zu vertrauen - wie es die Hirten in der biblischen Weihnachtsgeschichte vorgemacht haetten.

Dresden. Zum zweiten Mal in Folge ist die traditionelle Weihnachtliche Vesper in der Dresdner Frauenkirche coronabedingt ohne Besucher gefeiert worden. Am Donnerstagabend wurde etwa die Predigt von Landesbischof Tobias Bilz per Livestream übertragen. Gestaltet wurde das musikalische Programm zur 29. Christvesper unter anderem von Gunther Emmerlich, Trompeter Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble sowie Solisten.

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer erinnerte in seiner Ansprache auch an die Corona-Toten und deren Angehörige. „Wir halten in Sachsen einen traurigen Rekord“, sagte der CDU-Politiker. Im Freistaat gebe es bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Menschen, die mit dem Virus gestorben seien. Dennoch gebe es Menschen, die die Existenz des Virus leugneten. Eine kleine radikale Minderheit habe es sich zum Ziel gesetzt, Zorn zu verbreiten, sagte Kretschmer. „Schweigen wir nicht, wenn Hass und Missgunst, den Verschwörungen, Kaltherzigkeiten und Bosheit die Stimme gegeben wird.“

Die Veranstaltung konnte wie bereits im vergangenen Jahr nur ohne Besucher stattfinden und wurde live vom MDR übertragen. Die Tradition wurde 1993 noch während des Wiederaufbaus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Frauenkirche begründet - vor dem damals gerade in den Trümmern freigelegten Altar. Bis 2019 versammelten sich dort alljährlich Tausende aus dem In- und Ausland am Vorabend von Heiligabend, um unter freiem Himmel gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.

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Von RND/epd

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