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Gegen Pegida

Was wurde eigentlich aus „Dresden geht aus“?

Dresdner durch Konsum in die Stadt zu holen war das Ziel von "Dresden geht aus".

Dresdner durch Konsum in die Stadt zu holen war das Ziel von "Dresden geht aus".

Dresden. Im Januar 2016 war die Initiative

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 „Dresden geht aus“ in fast allen Dresdner Medien präsent.

Händler, Hoteliers, Gastronomen und Kulturakteure wollten ab sofort immer montags als Gegenkraft zu Pegida die Dresdner mit Rabatten und speziellen Veranstaltungen locken. „Es war ein leicht korrumpierendes Angebot, die Dresdner durch Konsum in die Stadt zu holen“, meint Jürgen Wolf rückblickend ein wenig schelmisch.

Jürgen Wolf bei einem Winterpicknick im Rahmen von „Dresden geht aus“ im Februar 2016.

Jürgen Wolf bei einem Winterpicknick im Rahmen von „Dresden geht aus“ im Februar 2016.

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Der scheidende Geschäftsführer des City Management Dresden e.V. – Wolf übernimmt am 1. Oktober das Center-Management der Centrum Galerie – hatte die Aktion ins Leben gerufen und gut ein halbes Jahr lang betreut. "Das war ein Riesenaufwand. Es war spaßig und Pegida hat sich ja auch geärgert", erinnert er sich. Doch im Juli 2016 war Schluss. Obwohl zum Teil volle Häuser zu verzeichnen waren, seien die Aktionen letztlich nur von einer Minderheit der Dresdner angenommen worden. Die Nachfolgeaktion "Das Volk tanzt – für mehr Respekt" im Februar 2017 ging im Spontankonzert der Toten Hosen auf dem Neumarkt unter.

Und 2018? Inzwischen hat sich die Ausgangslage verändert. 2016 sei Pegida sehr präsent im Stadtbild gewesen, so Wolf. „Die Leute hatten den Eindruck: Du kannst montags nicht mehr in die Stadt gehen." Hotels und Gewerbe litten spürbar. Mittlerweile aber haben sich die Dresdner mit den montäglichen Rundgängen arrangiert. Bachmann und Co. störten die Abläufe in der Stadt weit weniger, begründet Wolf die Entscheidung, nicht mit einem neuen Projekt an den Start gegangen zu sein.

Von Franziska Kästner

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