Königsbrücker Straße

Was wird aus der maroden Fußgängerbrücke im Industriegelände?

Die Fußgängerbrücke im Industriegelände musste wegen massiven Schäden bereits teilweise gesperrt werden.

Die Fußgängerbrücke im Industriegelände musste wegen massiven Schäden bereits teilweise gesperrt werden.

Dresden. Brücken verbinden – ein Zweck, den auch die Fußgängerquerung zwischen dem S-Bahn-Halt Industriegelände und der Königsbrücker Straße in­zwischen seit fast 50 Jahren erfüllt. Entsprechend ist allerdings deren Zustand. We­gen massiver Schäden hatte die Stadt bereits 2009 jenen Teil der Brücke sperren lassen, der die Fahrbahn der Königsbrücker Straße überspannt. Überall am Bauwerk lässt sich das Alter erkennen. Der Asphalt ist aufgeplatzt, am Ge­länder und Stahlrahmen tritt Rost hervor. Deshalb wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und die Deutsche Bahn jetzt ge­meinsam handeln.

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Erst vor wenigen Wochen hatten Ex­perten im Auftrag der Stadt das betagte Bauwerk zum obligatorischen Check ge­nauer unter die Lupe genommen. Zwar liegt der abschließende Bericht noch nicht vor. Akute Probleme, so erklärt Reinhard Koettnitz vom Straßen- und Tiefbauamt seien bisher aber nicht mitgeteilt worden. Ei­ne komplette Sperrung der Fußgängerbrücke droht damit nicht. Dennoch muss über kurz oder lang etwas an der Querung passieren – weshalb DVB und Bahn nun erste Planungen angestoßen haben.

Gegenwärtig diskutieren die beteiligten Fachleute noch über verschiedene Va­rianten. Ein Abriss und ein anschließender Neubau ist ebenso denkbar wie ei­ne Sa­nierung der vorhandenen Brücke, sagt DVB-Sprecher Falk Lösch. In jedem Fall steht jetzt schon fest, dass die beiden Teile der Brücke über die Straßenbahngleise und die Königsbrücker Straße definitiv verschwinden werden. Schon vor Jahren hatte die Stadt in dem Bereich eine Fußgängerampel aufstellen lassen und damit Ersatz für den bereits gesperrten maroden Brückenteil darüber ge­schaffen.

Laut Deutsche Bahn könnten Anfang des nächsten Jahres die Vorplanungen be­­ginnen. Mit der Umsetzung des Vorhabens wird allerdings nicht vor 2021 ge­rechnet. Die Dresdner Verkehrsbetriebe wollen ohnehin die Straßenbahnhaltestelle In­dustriegelände barrierefrei um­bauen lassen. Und auch für den 1970 er­öffneten Haltepunkt für die Züge gibt es laut Verkehrsverbund Oberelbe Pläne, um die ebenso heruntergewirtschaftete Station auf Vordermann zu bringen.

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Von Sebastian Kositz

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