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Sicherheit

Was die Terrorabwehr beim Striezelmarkt kosten soll

Der Striezelmarkt gilt vielen Dresdnern und Besuchern als einer der schönsten Weihnachtsmärkte weltweit.

Der Striezelmarkt gilt vielen Dresdnern und Besuchern als einer der schönsten Weihnachtsmärkte weltweit.

Dresden. Die Stadtverwaltung rechnet für mobile Schutzeinrichtungen für den Striezelmarkt mit Kosten von rund 660000 Euro. Über die Ausgabe soll der Finanzausschuss in der kommenden Woche entscheiden.

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Der Dresdner Striezelmarkt als ältester deutscher Weihnachtsmarkt stehe aufgrund seiner internationalen Bekanntheit im Fokus der Öffentlichkeit und erfordere auch hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen besonderer Aufmerksamkeit und Sorgfaltspflicht, erklärt die Stadt zur Begründung. Daher habe die Stadt jegliche personellen und technischen Vorkehrungen zu schaffen, die zur Gefahrenabwehr erforderlich sind.

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Um potenziell drohende Anschläge zu vermeiden, hatte die Stadt in der Vergangenheit auf Betonsperren zurückgegriffen. Inzwischen gibt es nach den Angaben der Verwaltung andere Produkte, mit denen Fahrzeuge gestoppt oder aufgehalten werden können. In enger Abstimmung mit der Polizeidirektion arbeite die Verwaltung an praxistauglichen Konzepten.

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Im Mai dieses Jahres habe das Amt für Wirtschaftsförderung auf Empfehlung der Polizei die Firma Truckbloc beauftragt, ein Zufahrtschutzkonzept für den Dresdner Striezelmarkt zu erarbeiten. Truckbloc ist aus der Initiative Breitscheidplatz Berlin entstanden, die aus Experten aus Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Kommunalverwaltung und Veranstaltungssicherheit sowie Vertretern der Ingenieurs-, Kriminal- und Sozialwissenschaften besteht, um relevantes Fachwissen zur wirksamen Prävention und Abwehr von Angriffen mit Kraftfahrzeugen einzusetzen. Am Berliner Breitscheidplatz hatte ein islamistischer Terrorist 2016 einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt verübt. Insgesamt tötete er zwölf Menschen.

Nun will die Stadt zwei mobile Schrankenanlagen „Truckbloc“ und 31 Meter mobile Fahrzeugbarrieren „Protection Cube“ anschaffen. Truckbloc besteht aus Pollern und einer Schranke und kostet pro Stück 62.000 Euro (netto) und die Fahrzeugbarriere kostet bei einer Länge von 31 Metern (je 13.000 Euro) insgesamt 403000 Euro. Sie sind mit Quadern aus Edelstahl versehen, die nach Pflanzkübeln aussehen. Für weitere Verkleidungen sind zusätzlich rund 26.000 Euro notwendig. Insgesamt beläuft sich das Angebot auf 553.350 Euro, einschließlich Mehrwertsteuer kommen dann rund 660.000 Euro zusammen.

250.000 Euro könnte das Amt für Wirtschaftsförderung beisteuern, 410.000 Euro kommen aus der Investitionspauschale der Stadt. Lieferdatum sei der 26. November, da der Striezelmarkt am 28. November beginnt. Am 22. Oktober wird sich der Finanzausschuss des Stadtrats damit befassen.

Von I.P.

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