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Von Dresden nach Hamburg mit drei Prozent Sehkraft

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

von Dresden nach Hamburg über die Elbe: Anne Kinski ist gestern zu einer zweieinhalbwöchigen Rudertour aufgebrochen und wird dabei vom ehemaligen Olympiasieger Ulrich Kons unterstützt. Was sich an sich bereits besonders anhört, wird noch besonderer, wenn man sich die Lebensgeschichte der 46-Jährigen anhört. Denn sie hat vor sieben Jahren die Diagnose „Retinitis pigmentosa“ erhalten.

Anne Kinski und Ulrich Kons (r.) starteten mit ihrem Ruderboot vom Dresdner Ruderverein aus. Dieter Schubert (l.) begleitete sie ein Stück als Steuermann.

Anne Kinski und Ulrich Kons (r.) starteten mit ihrem Ruderboot vom Dresdner Ruderverein aus. Dieter Schubert (l.) begleitete sie ein Stück als Steuermann.

Heißt: Anne Kinskis Sehkraft liegt nur noch bei drei Prozent. Von ihrem Vorhaben hielt sie das aber nicht ab. Im Gegenteil. Denn das Duo rudert nicht aus Jux und Tollerei über die Elbe, sondern für den guten Zweck. Auf ihrer Reise sammelt es Spenden für ein Forschungsprojekt der TU Dresden, um mehr über die Augenerkrankung zu erfahren. „Nicht ich brauche die Bühne, sondern das Thema“, sagt sie. Starke Frau. Jetzt lesen

 

Zitat des Tages

Heizung runterdrehen und Spar-Duschknöpfe sind politische Empfehlungen, die wegen ihrer Trivialität die Menschen eher verunsichern. Deshalb würde ich mir wünschen, dass der Bundeskanzler schnellstmöglich wieder einen Krisenstab reaktiviert, den er während der Corona-Krise im Kanzleramt eingerichtet hatte.

Armin Schuster

sächsischer Innenminister, der dem Bund während der Energiekrise Intransparenz vorwirft

Die Corona-Nachrichten

Das Corona-Virus und seine Ausbreitung: Das RND zeigt mithilfe verschiedener Grafiken, wie sich die Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen im Inland, Europa und der Welt verändern.

Das Corona-Virus und seine Ausbreitung: Das RND zeigt mithilfe verschiedener Grafiken, wie sich die Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen im Inland, Europa und der Welt verändern.

Corona-Zahlen: Unser Überblick für Dresden und Sachsen - Wie viele Menschen sind in Dresden und Sachsen mit Corona infiziert? Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen für Ihre Region – laufend aktualisiert. Jetzt lesen

Corona in Dresden: Inzidenz fällt wegen Meldelücke unter 300: Weil das Dresdner Gesundheitsamt am Wochenende keine Zahlen an das RKI meldet, ist die Inzidenz gesunken und liegt am Montag unter 300. Die gesammelten Daten werden nun nachgereicht. Jetzt lesen

Zenit der Sommerwelle überschritten: Wie geht es nun weiter mit Corona?: Die Corona-Sommerwelle in Deutschland scheint gebrochen. Es kommt inzwischen wieder seltener zu Infektionen und schweren Erkrankungen. Doch die Entspannung des Infektionsgeschehens könnte nur von kurzer Dauer sein. Jetzt lesen

Trotz gesunkener Inzidenz: Zahl der Corona-Krankschreibungen klettert weiter: Die Zahl der Krankschreibungen wegen einer Corona-Infektion steigt. Dem RND liegen neueste Daten der Krankenkasse Barmer vor. Auffällig ist die Diskrepanz zu den offiziellen Infektionszahlen. Das weist auf eine hohe Dunkelziffer dieser Daten hin. Jetzt lesen

 

Dresden und die Region

Jury kürt Siegerentwurf für neue Elbquerung in Dresden zwischen Ostragehege und Altpieschen. Die Visualisierung zeigt die Idee von Niklas Blume, Robin Pierer, Philipp Scheffler und Franz Weinert.

Die Visualisierung zeigt die Idee von Niklas Blume, Robin Pierer, Philipp Scheffler und Franz Weinert.

Studenten entwerfen eine neue Elbbrücke für Dresden

Mit Bauwerken über den Fluss ist es in Dresden nicht so einfach. Studenten hatten in einem Wettbewerb den Auftrag, eine Querung der Elbe am Ostragehege zu entwerfen. Dafür wurden jetzt Sieger gekürt. Auch Carbon-Beton spielt dabei eine Rolle. Jetzt lesen

Unsere Leseempfehlungen

 

Aus unserem Netzwerk

Unzählige tote Fische treiben im flachen Wasser des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder. Das Fischsterben in der Oder beunruhigt seit Tagen die Menschen in Brandenburg an der Grenze zu Polen.

Unzählige tote Fische treiben im flachen Wasser des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder. Das Fischsterben in der Oder beunruhigt seit Tagen die Menschen in Brandenburg an der Grenze zu Polen.

Brandenburgs Umweltminister: „Das gesamte Ökosystem der Oder ist geschädigt“

Die Untersuchungen zur Umweltkatastrophe in der Oder dauern an. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel verdeutlicht am Montag die Auswirkungen. Zudem gebe es seiner Einschätzung zufolge mehr als nur eine Ursache für das Fischsterben. Jetzt lesen

 

Termine des Tages

10 Uhr: Dein Motiv für Deine Stadt – Ferien-Workshop 2022 - Workshop zum Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler zur Oberflächengestaltung eines zukünftigen Brunnens am Dresdner Ferdinandplatz mit einem Mosaik, 16. bis 18. August 2022, 10-16 Uhr, Ort: ZfBK - Zentrum für Baukultur Sachsen, Schloßstraße 2, 01067 Dresden

18 Uhr: „Deutschland und Sachsen in der Zeitenwende - Was jetzt zu tun ist.“ - Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig (SPD), diskutieren bei einem Streitgespräch der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung. Es besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung via Livestream zu verfolgen.

 

Wer heute wichtig wird

Die DSC-Asse Karl Bebendorf (l.) und Jonas Wagner wollen zur EM nach München.

Die DSC-Asse Karl Bebendorf (l.) und Jonas Wagner bestreiten heute bei der Leichtathletik-EM in München ihre Vorkämpfe.

Für den Hindernisläufer Karl Bebendorf und den Hochspringer Jonas Wagner vom Dresdner SC beginnt heute mit dem Vorlauf über 3000-Meter-Hindernis und der Qualifikation im Hochsprung die Leichtathletik-Europameisterschaft im München. Das Ziel von Bebendorf ist es, das Finale zu erreichen und unter die Top 10 zu laufen. Jonas Wagner hat mit der EM-Teilnahme eines seiner Ziele für dieses Jahr bereits erreicht. Mal sehen, was sein Motto: „Erst mit der Ruhe und dann mit nem Ruck.“ noch möglich macht.

 

Gewusst wie – die Tipps für den Tag

 

Und dann war da noch ...

In Walldorf dürfen Katzen nun wieder nach draußen. (Symbolbild)

In Walldorf dürfen Katzen nun wieder nach draußen. (Symbolbild)

... der Katzen-Lockdown in Walldorf, der jetzt vorfristig beendet wurde

Nein, dieser Lockdown hat nichts mit der Corona-Pandemie zu tun. In Walldorf durften Katzen drei Monate lang nicht frei draußen herumtigern, aus Schutzgründen für eine gefährdete Vogelart. Nun ist der Hausarrest vorzeitig beendet - allerdings nicht für immer. Jetzt lesen

 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag

Ihre Christin Grödel

Stellvertretende Chefredakteurin

 

Falls Sie Anregungen oder Kritik haben, melden Sie sich gern direkt bei unserem Chefredakteur Dirk Birgel: d.birgel@dnn.de

 

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