Gartenratgeber

Volker Croys Gartentipps: Warum man verblühte Rosen abschneiden sollte

Abblühende Rosen sollte man immer abschneiden. So fördert man die Nachblüte.

Abblühende Rosen sollte man immer abschneiden. So fördert man die Nachblüte.

Dresden. Das Ziel der Blüte von Pflanzen ist, Samen zu bilden. Wenn diese entstehen können, dann braucht die Pflanze keine neuen Blüten mehr bilden. Das sollte man sich auch bei der Rosenblüte immer vor Augen halten. Vor allem in trockenen Jahren, wo die Pflanze wenig Samen versorgen kann, nimmt die Blüte schnell ab. Deswegen sollten verwelkende Blüten schnell entfernt werden, damit die Rose fortlaufend neue bildet. So hat man länger etwas von der Farbenpracht.

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Beet mit Spalierobst einfassen

Spalierobst muss nicht hoch sein. Es kann auch als Beeteinfassung verwendet werden. Früher – vor allem im Biedermeier – war solch eine verspielte Verwendung von Obst beliebt. Ab und an finden wir in alten Gärten noch solche Überbleibsel, oft aber nicht mehr im Originalzustand sondern weitergewachsen. Solche Pflanzungen können neu angelegt werden, wenn ein an der Basis veredelter Obstbaum genommen und umgebaut wird. Es können auch Sämlinge selbst gezogen und veredelt werden.

Spalierobst muss nicht hoch sein. Es kann auch als Beeteinfassung verwendet werden. Früher – vor allem im Biedermeier – war solch eine verspielte Verwendung von Obst beliebt. Ab und an finden wir in alten Gärten noch solche Überbleibsel, oft aber nicht mehr im Originalzustand sondern weiter gewachsen.

Spalierobst muss nicht hoch sein. Es kann auch als Beeteinfassung verwendet werden. Früher – vor allem im Biedermeier – war solch eine verspielte Verwendung von Obst beliebt. Ab und an finden wir in alten Gärten noch solche Überbleibsel, oft aber nicht mehr im Originalzustand sondern weiter gewachsen.

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Welke Johannisbeertriebe entfernen

Hitze kombiniert mit Wassermangel führt bei manchen Johannisbeeren dazu, dass Triebe welken. Vor allem junge Gehölze, die erst im vergangenen Jahr gepflanzt wurden, sind schnell überfordert. Ebenso Gehölze, die nicht aus regionalen Baumschulen stammen, weil sie nicht an das hiesige Klima gewöhnt sind. Entfernen Sie welkende Triebe bis ins intakte Holz und warten Sie ab. Der Rückschnitt wird helfen. Normalerweise erholen sich die Büsche, treiben wieder aus und gewöhnen sich besser an das Klima hier.

Stachelbeeraufbau umstrukturieren

Die größte Gefahr für Stachelbeeren waren bis vor wenigen Jahren Pilzkrankheiten. Diese konnten durch einen luftigen Stauchaufbau bekämpft werden. Dafür schneidet man die Büsche so, dass die Beeren schön frei hängen. So werden sie besser reif und können leichter geerntet werden. Doch durch zu intensive Sonnenstrahlung kombiniert mit Hitze wird das jetzt zum Problem. Die Früchte überhitzen, werden braun und faulen dann. Die beste Lösung wäre, die Sträucher in den Halbschatten zu versetzen, aber das geht selten. Deswegen muss man den Schnitt der Sträucher anpassen. Zur Sonne hin sollten sie dichter sein und eher auf der Nordseite Fruchtholz ansetzen.

Sträucher zu Bäumchen erziehen

Jostabeeren wachsen stärker als Johannisbeeren und Jochelbeeren. Sie können mehr als zwei Meter hoch werden. Entasten Sie die Obstgehölze wie beim Spindelschnitt und bauen Sie dann eine Krone auf. Aber nicht in Bauchhöhe, sondern über Kopf. Dann hängen die Früchte nach unten und werden von den Blättern vor der Sonne geschützt. Außerdem erzieht man sich auf diese Weise kleinbleibende Bäumchen, die anderes Beerenobst beschatten können.

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Heidelbeeren düngen

Wenn die Heidelbeeren zwar Früchte ansetzen, aber kaum wachsen, kann neben Wassermangel auch Düngermangel die Ursache sein. Kaufen Sie Rhododendrondünger, der funktioniert ähnlich dem Heidelbeerdünger, ist aber meist preislich günstiger. Düngen Sie die Beeren am Rand des Kronenbereiches des Strauches. Im Falle einer Überdüngung würden nur die Seitenwurzeln Schaden nehmen und nicht die Hauptwurzeln.

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Kohl dosiert gießen

Kohl bevorzugt Seeklima, deswegen befinden sich an der Küste oder in küstennahen Gebieten mit Seewind große Anbaugebiete. Bei uns war es zu trocken und zu lufttrocken in den letzten Wochen, da haben die Kohlpflanzen oft eine Wachstumspause eingelegt. Gleichzeitig fördert die trockene Luft die Mottenschildlaus, auch als Weiße Fliege bekannt. Wie alle Schildläuse mag sie keine hohe Luftfeuchtigkeit. Um die zu erhöhen, hilft es zu mulchen. Wenn man den Mulch regelmäßig morgens gießt, verdunstet tagsüber das Wasser und die Luftfeuchtigkeit steigt. Oft können die Weißen Fliegen auch hingenommen werden, das sie bei Kohl selten massive Schäden machen.

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Brombeertriebe wurzeln dort, wo sie den Boden berühren. Das kann man sich zunutze machen und Brombeeren gezielt vermehren. Bewurzelte Seitentriebe können herausgerissen und an anderer Stelle eingepflanzt werden.

Brombeertriebe wurzeln dort, wo sie den Boden berühren. Das kann man sich zunutze machen und Brombeeren gezielt vermehren. Bewurzelte Seitentriebe können herausgerissen und an anderer Stelle eingepflanzt werden.

Brombeeren vermehren

Die Triebe von Brombeeren sollte man nur gezielt auf den Boden kommen lassen. Denn sie wurzeln dort, wo sie den Boden berühren. So kann aus einem Brombeerstrauch schnell ein Brombeerwald werden. Man kann Brombeeren so aber natürlich auch gezielt vermehren und an anderen Standorten ansiedeln. Denn die so bewurzelten Spitzentriebe können leicht herausgerissen und woanders wieder eingepflanzt werden.

Chicorée und Endivie blühen lassen

Die Blüten von Endivie, Chicorée und Wegwarte – einem Wildkraut – ähneln sich verblüffend. Das ist kein Zufall, denn es handelt sich bei allen drei Pflanzen um die gleiche Gattung (Cichorium). Die Wegwarte ist die Wildform des Chicorée, die Endivie ist aus einer nah verwandten Wildform gezüchtet. Wenn Sie diese Pflanzen mit den bodennahen Blättern nach der Ernte stehen und blühen lassen, bekommen Sie eine große Pflanze mit schönen blauen Blüten ab und können dort wieder Samen gewinnen. Aber Vorsicht: Sollten wilde Wegwarten in der Nähe stehen, können diese einkreuzen und die kommenden Pflanzen anders schmecken. Giftig wie bei manchen Kürbisgewächsen werden sie jedoch nie.

Von Volker Croy

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