Öffentlicher Dienst

Verdi bezeichnet Warnstreik in Dresden als einen Erfolg

Christian Reich von der Stadtentwässerung, Steffi Braune vom Städtischen Klinikum in Friedrichstadt und Julia E. aus der Stadtverwaltung folgten dem Warnstreikaufruf von Verdi.

Christian Reich von der Stadtentwässerung, Steffi Braune vom Städtischen Klinikum in Friedrichstadt und Julia E. aus der Stadtverwaltung folgten dem Warnstreikaufruf von Verdi.

Dresden. Etwa 400 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sind am Dienstag einem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi in Dresdn gefolgt. „Das war ein Erfolg“, sagte Bezirksgeschäftsführer Frank Fischer den DNN.

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Verdi hatte zu der ganztätigen Aktion aufgerufen, um in die Tarifverhandlungen mit den Kommunen und dem Bund als Arbeitgeber Bewegung zu bringen. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr und unter anderem eine Angleichung des Weihnachtsgeldes auf Westniveau. Die Arbeitgeber haben bislang nichts vorgelegt.

An den Warnstreiks beteiligten sich unter anderem Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dresden, der Stadtentwässerung, des Städtischen Klinikums. Bei einer „Spontan-Demo“ waren die Beschäftigten vom Streiklokal im Volkshaus zum Städtischen Klinikum in Friedrichstadt gezogen.

Im Krankenhaus wurden gemäß einer Notdienstvereinbarung Notaufnahme, Intensiv- und OP-Bereiche nicht bestreikt. Die übrigen Bereiche liefen mit einer Besetzung wie im Wochenenddienst. Laut Klinikum gab es keine Einschränkungen in dringenden medizinischen Bereich. Auch aus der Stadtverwaltung und den städtischen Unternehmen sowie der Sparkasse wurden keine gravierenden Streikfolgen für die Bürger bekannt.

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Laut Fischer beteiligten sich viele Sparkassenmitarbeiter am Warnstreik, weil der Verband in der zweiten Verhandlungsrunde die Streichung einer Sonderzahlung ins Gespräch gebracht habe. Ein Minus im Portemonnaie sei „indiskutabel“.

Sollten die Arbeitgeber in den nächsten Tagen kein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen, schloss Fischer weitere Aktionen in der Region Dresden nicht aus. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April angesetzt.

Von I.P.

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