Neue Professurleitung

Uniklinik forscht an neuen Parkinson-Therapieansätzen

(Symbolbild).

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Dresden. Seit Beginn des Jahres ist Björn Falkenburger Leiter der Professur für Neurologie mit Schwerpunkt Bewegungsstörungen an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht seitdem die Nervenkrankheit Parkinson. Schätzungsweise 400.000 Patienten in Deutschland leiden unter symptomatischen Bewegungsstörungen, steifen Muskeln, Zittern, einer instabilen Körperhaltung und Bewegungsverlangsamung. „Besonders faszinierend finde ich es, auf die molekulare Ebene abzutauchen, und herauszubekommen, was eigentlich schief läuft in den Zellen, wenn sich bei Parkinson-Patienten die Krankheit manifestiert“, erklärt Professor Falkenburger. Seit mehreren Jahren forscht er an neuen Therapieansätzen für den Umgang mit der Krankheit.

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In fortgeschrittenen Erkrankungsstadien sind die Schädigungen im Gehirn der Betroffenen meistens so groß, dass die Aufrechterhaltung der gewohnten Lebensqualität schwierig wird. Grund dafür sind Schäden an Nervenzellen, die das Glückshormon Dopamin produzieren. Dieses Wissen prägt die Therapie bis heute. Falkenburger will am Dresdner Uniklinikum herausfinden, welche Symptome mit einer angewendeten Dopamintherapie meist nicht verschwinden: „Darauf müsste man auch reagieren, um die eben besagte Lebensqualität der Patienten über viele Jahre zu gewährleisten“, unterstreicht der Mediziner.

Von awo

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