Studie

TU Dresden erforscht Legasthenie

Mittels Magnetresonanztomographie (MRT) wollen die Forscher beobachten, wie Strukturen in der Hörbahn auf erwartete und unerwartete Geräusche bei Menschen mit Legasthenie reagieren (Symbolbild).

Mittels Magnetresonanztomographie (MRT) wollen die Forscher beobachten, wie Strukturen in der Hörbahn auf erwartete und unerwartete Geräusche bei Menschen mit Legasthenie reagieren (Symbolbild).

Dresden. Was hat das Hören mit der Lese-Rechtschreibstörung zu tun? Dieser Frage geht eine neue Studie der Technischen Universität Dresden nach. An der Professur für Kognitive und Klinische Neurowissenschaft der TU Dresden wollen Wissenschaftler mit einer neuen Studie die Rolle der Hörbahn bei Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung, LRS) erforschen. Einer von zehn Menschen weltweit leidet an LRS, teilt die TU Dresden mit. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, die Ursachen sind jedoch noch weitgehend unbekannt.

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Wie reagieren Legastheniker auf Geräusche?

Die Professur für Kognitive und Klinische Neurowissenschaft der TU Dresden unter Leitung von Professorin Katharina von Kriegstein möchte in der aktuellen Studie mittels Magnetresonanztomographie (MRT) beobachten, wie Strukturen in der Hörbahn auf erwartete und unerwartete Geräusche bei Menschen mit Legasthenie reagieren und ob sich die Reaktionen von denen bei Menschen unterscheiden, die keine Leseschwierigkeiten haben. Dafür werden Probanden gesucht, die an LRS leiden und zwischen 18 und 40 Jahre alt sind. Die Studie findet am Computer und im MRT statt.

Teilnahmebedingungen und weitere Infos zur Studie gibt es unter www.tu-dresden.de/mn/psychologie/ifap/kknw/forschung/LRS

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Von DNN

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